• Anzeige:

  • Anzeige:

Editorial

Haben wir das verdient?

Text:
  • Thomas Roth
Ausgabe:
21/07

«Über Geld spricht man nicht gern. Und zwar unabhängig davon, ob mans hat oder nicht.»: Thomas Roth, stv. Chefredaktor

Finden Sie Ihren Lohn gerecht? Und: Wissen Ihr Bekanntenkreis und Ihre Arbeitskollegen, was Sie verdienen? Wohl kaum, denn über Geld spricht man nicht gern. Und zwar unabhängig davon, ob mans hat oder nicht. Diese Erfahrung haben auch Daniel Benz und Dominique Strebel gemacht, als sie nach Menschen suchten, die hinstehen und ihren Lohn offenlegen. Die beiden mussten eine Menge Überzeugungsarbeit leisten, doch die Mühe hat sich bezahlt gemacht: Angestellte und Selbständige verraten ihr Einkommen und sagen, ob sie dieses gerecht finden (siehe Artikel zum Thema «Einkommen: Wer verdient wie viel in der Schweiz?»).

Mit den Millionensalären von Schweizer Topmanagern wäre es übrigens vorbei, wenn das Volk deren Gehälter bestimmen könnte. Laut einer repräsentativen Umfrage des Beobachters müssten sich die Chefs mit monatlich 13'500 Franken begnügen (siehe Nebenartikel «Meinungsumfrage: Entscheidungsträger zum Dumpingpreis»).

13'500 Franken. Grosse Teile der Bevölkerung arbeiten für dieses Geld drei bis vier Monate. Dabei verschulden sich viele - indem sie etwa ihr Auto via Leasing finanzieren. Haben Sie sich finanziell übernommen und wollen aus Ihrem Leasingvertrag aussteigen? Oder haben Sie Fragen rund ums Leasing? Der Beobachter lanciert eine einmalige Aktion für seine Abonnentinnen und Abonnenten (siehe Artikel zum Thema «Leasing: Mit Vollgas in die Schuldenfalle»).

Anzeige:

© Beobachter Ausgabe 21 vom 10. Okt 2007 - Alle Rechte vorbehalten

created by snowflake productions gmbh