Sprachaufenthalte
Schulen im Ausland
Nirgendwo lernen Sie eine Sprache besser als im Land, wo sie gesprochen und gelebt wird. Also ab ins Ausland – falls Sie sich eine mehrmonatige Abwesenheit leisten können. Am günstigsten ist es, wenn Sie im Gastland arbeiten und die Sprache nebenbei lernen können. Die mangelnden schriftlichen Kenntnisse machen Sie mit einem ergänzenden Grammatikkurs wett.
Am leichtesten zu einer Arbeit im Ausland kommen Sie als Angestellter eines Unternehmens mit Auslandsfilialen. Ansonsten haben es Schweizerinnen und Schweizer eher schwer, in Europa eine Arbeitsbewilligung zu erhalten. Dank den bilateralen Verträgen zwischen der Schweiz und der EU soll es aber schon Anfang nächsten Jahres leichter werden.
Die zweitbeste Lösung ist eine Sprachschule im Ausland. Der Nachteil: Sie sind in der Schule von lauter Wenig- oder Nichtskönnern umgeben und hören immer nur die mangelhafte Sprache Ihrer Mitschüler. Suchen Sie deshalb möglichst oft den Kontakt zu den Einheimischen.
Sprachaufenthalte sind teuer. Ein siebenwöchiger Cambridge-Diplomkurs in London kostet – inklusive Flug, Unterkunft und Kursgeld – rund 7000 Franken. Das Angebot an Auslandssprachschulen ist riesig. Einen guten Überblick über die Sprachschulen erhalten Sie am einfachsten bei spezialisierten Vermittlungsagenturen in der Schweiz. Diese kennen auch die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen der diversen Länder.
Weitere Infos
Die Gratisbroschüre «Sprachaufenthalte im Ausland», mit vielen nützlichen Tipps und Adressen von Sprachschulvermittlern, ist erhältlich beim Bundesamt für Ausländerfragen, Fax 031/322 44 93 – oder via E-Mail: swiss.emigration@bfa.admin.ch
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© Beobachter Ausgabe 16 vom 02. Aug 2001 - Alle Rechte vorbehalten




