Internate
Bildung bleibt den Eltern teuer
Die Schweizer Internate spüren die Finanzkrise nicht.
«Wir sind praktisch ausgelastet. Unser Betrieb ist relativ unabhängig von der aktuellen Wirtschaftslage», sagt Beat Sommer, Rektor des Lyceum Alpinum Zuoz GR. Dies trotz den stattlichen Schulgebühren –die Eltern der Internatsschüler zahlen zwischen 50'000 und 60'000 Franken pro Jahr. Viel Geld, das aber gut investiert sei: «Ins Internat zu gehen ist ein Privileg. Es bedeutet, gute Startbedingungen zu haben. Im Internat herrscht Verbindlichkeit, und es gibt klare Strukturen», so Rektor Sommer.
Der Direktor des Instituts Montana auf dem Zugerberg, Oliver Schmid, bestätigt den Trend: «Wir hatten noch nie so viele Anmeldungen wie für das kommende Schuljahr.» Markus Fischer, Generalsekretär des Verbands Schweizerischer Privatschulen, bezeichnet die Internatsausbildung als krisenresistent. «Die Eltern sparen anderswo. Bei der Ausbildung der Kinder werden zuletzt Abstriche gemacht.»
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© Beobachter Ausgabe 5 vom 04. Mär 2009 - Alle Rechte vorbehalten

