Korrigenda

Ausgabe:
7/00

Liebe Leserin, lieber Leser

Die Qualität der Medien ist in der letzten Zeit vermehrt ins Zentrum der Diskussion gerückt. Es wurden – auch von parlamentarischer und bundesrätlicher Seite – Ideen geäussert wie beispielsweise die Schaffung eines staatlichen Medienrats, der die Qualität von privatwirtschaftlichen Medienerzeugnissen kontrollieren solle.

Der Beobachter und mit ihm die ganze Basler Mediengruppe lehnen staatliche Eingriffe in die Medienfreiheit nachdrücklich ab und setzen demgegenüber auf die Eigenverantwortung der Redaktionen. Jede Massnahme, die die Qualität einer Zeitung oder Zeitschrift fördert und zugleich diese Eigenverantwortung respektiert, ist uns willkommen. Daher führt der Beobachter mit der heutigen Ausgabe unter der Rubrik «Korrigenda» eine Korrekturspalte ein. Hier finden Sie künftig die Korrektur von sachlichen Fehlern, wie sie leider hin und wieder passieren, wenn unter Zeitdruck gearbeitet wird. Nicht unter diese Rubrik fallen Gegendarstellungen gemäss Artikel 28g bis 28l ZGB. Die Redaktion erhält damit ein weiteres Instrument, um an der Qualität der Zeitschrift zu arbeiten – zu Ihrem und unserem Nutzen.

© Beobachter Ausgabe 7 vom 31. Mär 2000 - Alle Rechte vorbehalten

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