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Prix Courage

Text:
  • Cornelia Diethelm
Ausgabe:
19/00

Der Prix Courage feiert Personen mit Zivilcourage und macht damit anderen Menschen Mut, in ihrem Umfeld wach zu werden für Unrecht und zu spüren, wo Hilfe Not tut. Eine Befragung der ehemaligen Preisträger zeigte, dass ihnen die Auszeichnung Befriedigung, Anerkennung und Selbstvertrauen gebracht hat.

Der Zürcher Professor und damalige Aidsarzt Ruedi Lüthy wünschte sich 1997, anlässlich des allerersten Prix Courage, «dass dieser Preis zur Tradition werde». Ja, er ist inzwischen Tradition! Am 23. September 2000 wird der Prix Courage für eine besonders mutige Tat bereits zum vierten Mal verliehen. Und beobachter.ch überträgt dieses Jahr die Feier live online, so dass Sie von Ihrem Computer aus direkt dabei sein können, wenn punkt 21 Uhr die diesjährige Preisträgerin oder der Preisträger bekannt gegeben wird.



Hanspeter Heise und Angela Ohno (1997), Ruth Ramstein (1998) und Diego Barberis (1999) heissen die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger des Prix Courage. Sie alle haben auf unterschiedliche Art und Weise Zivilcourage bewiesen. Wie die Gespräche mit ihnen zeigen, hat die Auszeichnung ihnen allen Befriedigung, Anerkennung und Selbstvertrauen gebracht. Aber nicht nur das: Der Preis, der Zivilcourage belohnt, macht wiederum vielen weiteren Menschen Mut: Zum Beispiel gegen ein Unrecht zu kämpfen, schmutzige Geschäfte aufzudecken oder sich für schwache und vom Schicksal unvorteilhaft behandelte Mitmenschen einzusetzen. Und das ist doch genau das, was der Beobachter auch selber immer wieder tut.

© Beobachter Ausgabe 19 vom 13. Sep 2000 - Alle Rechte vorbehalten

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