Editorial

«Ein Prix Social»

Text:
  • Balz Hosang
Ausgabe:
14/07

«Problemlösung aus eigener Kraft setzt Selbstbewusstsein und Kreativität voraus. Und davon gibts in unserem Land einen gewaltigen Vorrat.»

Fettleibige Jugendliche, vereinsamte Betagte, ausgesteuerte Arbeitslose, isolierte Ausländer - da sollte «man» endlich etwas unternehmen. Richtig. Deshalb hat der Beobachter in den letzten Ausgaben vorbildliche Sozialprojekte beschrieben und ausgezeichnet. Gemeinsam ist diesen Projekten, dass sie aus privater Initiative heraus entstanden sind.

Die Beobachter-Serie hat breite Resonanz ausgelöst: «Zur Nachahmung empfohlen», «Lasst 1'000 Projekte entstehen», «Schafft zum Prix Courage einen Prix Social» - so der Tenor in vielen spontanen Reaktionen. Die Lebensversicherungsgesellschaft Swiss Life geht nun einen Schritt weiter: Ihre Jubiläumsstiftung «Perspektiven» stellt 150'000 Franken zur Verfügung, um Nachfolgeprojekten eine Starthilfe zu bieten.

Problemlösung aus eigener Kraft setzt Selbstbewusstsein und Kreativität voraus. Davon gibt es in unserem Land ganz offensichtlich einen gewaltigen Vorrat. Wir warten deshalb gespannt auf viele neue Initiativen und freuen uns, wenn wir mithelfen können, zündenden Ideen zum Durchbruch zu verhelfen. Denn wir wissen: Nicht nur die Gesellschaft profitiert von einem solchen Engagement. Reich belohnt sind oft auch die Initianten - nicht mit klingender Münze, sondern mit tiefer Befriedigung über eine gelungene Pionierarbeit.

Ausgezeichnete Projekte:
Zur Nachahmung empfohlen

Der Beobachter würdigt privat initiierte Sozialprojekte aus den Bereichen Familie, Arbeit, Jugend, Nachbarschaftshilfe, Pflege und Ausländerintegration - auch als Muster zur Nachahmung.
«Dossier Sozialprojekte»


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© Beobachter Ausgabe 14 vom 04. Jul 2007 - Alle Rechte vorbehalten

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