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Infografik Weinland Schweiz

Mehr rot als weiss

Text:
  • Andrea Freiermuth
Bild:
  • Daniel Röttele

In der Schweiz wird viel mehr Rot- als Weisswein getrunken. Das zeigt sich auch in der Verteilung der Rebflächen. Die meisten Rotweine stammen jedoch nach wie vor aus dem Ausland – vor allem Italiener und Franzosen sind beliebt.

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Die Geschmäcker sind verschieden, und ein chilenischer Cabernet Sauvignon ist nun mal nicht das Gleiche wie ein Schweizer Pinot noir. Doch wie sieht die Energiebilanz von Weinen aus Übersee aus? Überraschenderweise steckt nicht in jedem importierten Wein mehr Energie als in einem inländischen.

Fast die Hälfte des importierten Weins kommt «en vrac» in die Schweiz – in Zisternen von bis zu 28000 Litern Volumen. Das spart Gewicht und Raum und ist daher ökologischer als der Transport in Flaschen. Gesetzliche Vorgaben zur Deklaration des Abfüllortes gibt es nicht. Ist auf dem Etikett keine Angabe zu finden, kann man aber in der Regel davon ausgehen, dass der Wein in der Schweiz abgefüllt wurde. Ansonsten steht in der jeweiligen Landessprache «abgefüllt von Firma X in Y». Beim Transport sind Schiffe ökologischer als LKW und 40-Tönner besser als Kleinlastwagen. Deshalb schneiden einheimische Weine oft nur wenig besser ab als ausländische.

© Beobachter Online 29. Nov 2011 - Alle Rechte vorbehalten

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