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Editorial

Sieben Titelbilder für sieben mutige Taten

Text:
  • Andres Büchi
Bild:
  • Monika Fischer/Mathias Braschler
Ausgabe:
16/10

«Sie alle haben  besondere Zivilcourage bewiesen.»

Ganz herzlichen Dank an Sie, liebe Leserin, lieber Leser, für die zahlreichen Vorschläge, die Sie uns in den letzten Monaten eingereicht haben für die Nominationen zum diesjährigen Prix Courage, der am 10. September im Rahmen einer grossen Gala in Zürich verliehen wird.

Wir haben sämtliche Anregungen geprüft, sind vielen Fällen nachgegangen, um sicherzustellen, dass die geschilderten mutigen Taten auch wirklich so geschehen sind, wie sie berichtet wurden.

In diesem Heft stellen wir Ihnen das Ergebnis vor und präsentieren unsere Auswahl von Kandidatinnen und Kandidaten, die unserer Ansicht nach alle das Zeug mitbringen für den Prix Courage.

Sie alle haben mit ihren Taten besondere Zivilcourage bewiesen. Sie haben beispielsweise kurzentschlossen eingegriffen in Notsituationen, um anderen das Leben zu retten, selbst wenn sie sich damit selber in Gefahr brachten.

In dramatischer Lage gut reagiert

So hat einer der Kandidaten zwei Ertrinkende aus einem Unfallauto im See geborgen, ein anderer sich in einer Prügelei vor unschuldig Angegriffene gestellt, ein dritter einen Betrunkenen vor dem heranbrausenden Zug gerettet.

Zwei Kandidatinnen haben sich gegen Missstände bei einer Zürcher Behörde gewehrt und mehr soziale Gerechtigkeit gefordert, auch wenn sie dadurch ihren Job riskierten. Zwei Chauffeure wehrten sich mit Erfolg gegen illegale Praktiken in ihrer Firma.

Eine tunesisch-schweizerische Doppelbürgerin und Muslimin kämpft für einen fortschrittlichen und demokratiekompatiblen Islam und wird dafür immer wieder bedroht. Ein junger Mann und ehemaliger Raser steht öffentlich zu seinem verhängnisvollen Fehler und setzt sich heute ein für die Raserinitiative von RoadCross.

Wählen Sie Heldinnen und Helden

All diese Menschen haben in aussergewöhnlichen Situationen Mut bewiesen oder kämpften selbstlos im Interesse einer höheren Sache. Noch sind sie nur Kandidatinnen und Kandidaten, aber alle haben sie schon jetzt ein Titelbild verdient.

Deshalb erscheint diese Beobachter-Ausgabe mit sieben verschiedenen Titelbildern. Je 45'000 Exemplare haben wir gedruckt für jede Kandidatin, jeden Kandidaten und jedes Kandidatenpaar. Die Nominierten erscheinen in alphabetischer Reihenfolge. Welches Titelbild die Beobachter-Ausgabe trägt, die Sie in Ihren Händen halten, ist Zufall.

Jetzt liegt der Ball bei Ihnen. Jede Stimme zählt. Lesen und sehen (Video) Sie die Porträts und die Geschichten der Nominierten (siehe rechte Spalte). Und wählen Sie Ihre Kandidatin, Ihren Kandidaten für den Publikumspreis des Prix Courage 2010 (siehe unten).

  • Verlosung

    Gewinnen auch Sie: Der Beobachter verlost unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Wahl zum Publikumspreis zwei Übernachtun­gen für zwei Personen im Hotel Castell in Zuoz, umgeben von Welt­klasse-­Architektur, zeitgenössischer Kunst, Wellness im Hamam und Kuli­narik zwischen Brasserie und Pazifik.
    www.hotelcastell.ch

    Die Gewinner werden ausgelost und schriftlich benachrichtigt. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 6. September 2011.

© Beobachter Ausgabe 16 vom 05. Aug 2010 - Alle Rechte vorbehalten

  • Prix Courage 2011

    Die Kandidaten

     
    Jean-Marc Christe, Raoul Challet, Bernard Hengy & Michèle Christe wehrten sich erfolgreich gegen eine Auto-Teststrecke auf Landwirtschaftsland.
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    Nicole Dill setzt sich nach einer Attacke auf ihr Leben hartnäckig für besseren Opferschutz ein.
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    Zarina Bried kämpfte öffentlich für bessere Bedingungen für Putzfrauen.
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    Richard Lehner & Daniel Aufdenblatten wagten eine Rettung im Heli auf 7000 Metern Höhe.
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    Andreas Roth stellte sich gegen einen wilden Stier und rettete seinem Nachbarn das Leben.
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    Valentin Abgottspon steht ein für eine strikte Trennung von Kirche und Staat.
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    Robert Schönbächler hilft seiner bedrohten Ex-Lehrtochter – trotz Gefahren für sich selbst.
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