Stichworte
Prix Courage 1997
Die elf Nominierten
Die Leserschaft hat mittels einer Umfrage die «Starparade des Prix Courage» gewählt.
Elisabeth Bates-Müller: Mutig gegen Sekten
Sie kämpft gegen Scientology und Moon-Sekte. Die Hausfrau lässt sich durch Verleumdungen und Anfeindungen nicht einschüchtern. Denn die Zahl der Sektenopfer steigt.
Artikel zum Thema
Christoph Blocher: Meister des Haurucks
Er scheut keine Konfrontation. Er ist mutig – und umstritten. Der Nationalrat ist der Chefbremser der Nation und zugleich ihr herausragenster Antreiber.
Nina Dorizzi: Hungrig aufs Leben
Ohne fremde Hilfe kann Nina Dorizzi nicht leben. Dennoch: Sie studierte Psychologie und leitet mit ihrem Mann eine Wohngemeinschaft für geistig und psychisch Behinderte.
Rico Falett: Kämpfen ist Pflicht
Das Prädikat «Querdenker» ist beim Lehrer aus Sent wörtlich zu verstehen. Geht es um den Ausverkauf des Bündnerlands oder die Verschandelung der Natur – er hält fest dagegen.
Tim Guldimann: Jelzins Sparring-Partner aus Bern
Wer mit 300'000 Dollar im Koffer von Moskau nach Grosny reist, hat Mut. Oder nur «Zivilcourage»? Ohne den Schweizer Diplomat wäre der russisch-tschetschenische Konflikt eskaliert.
Hanspeter Heise & Angela Ohno: «Die Chefs waren komplett dagegen»
Als die beiden Angestellten bemerkten, dass die Stadt Zürich bei der Klärschlammenstorgung betrogen wurde, brachten sie die Facts ans Licht – und sich selber um den Job.
Otto Ineichen: Mehr als Theaterdonner
Der Besitzer von «Ottos Warenposten» macht sich für den Werkplatz Schweiz stark. Jährlich 800'000 Franken lässt sich der Unternehmer sein Engagement kosten.
Ruedi Lüthy: Zuerst war Ohnmacht
Der Chefarzt und Aidsforscher betreut Aidspatienten im Lighthouse Zürich – als Mediziner und Seelsorger zugleich.
Bruno Manser: Mit dem Wald auf Du
Für den Kampf gegen das Abholzen der Regenwälder geht der Basler an Grenzen. Ob Hungerstreik oder Dialog mit den Regierenden – Courage heisst für ihn Widerstand.
Peter Trachsel: Discount-Stapi
Als Stadtpräsident von Burgdorfer lies er seinen halben Lohn während einer ganzen Legislaturperiode Bedürftigen zukommen. Und auch danach setzte er das Engangement für sein Spendenwerk fort.
Belegschaft Zaugg: Erfolg im Emmental
Sie arbeiteten weiter – seit Monaten ohne Lohn. Damit sicherte die Belegschaft der Eggiwiler Firma Gebrüder Zaugg das Überleben und sich selber den Arbeitsplatz.
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© Beobachter Ausgabe 20 vom 03. Okt 1997 - Alle Rechte vorbehalten


