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Prix Courage
Zeigt die Mutigen!
Karin Keller-Sutter sagt, warum es wichtig ist, beherzte Menschen zu stärken – zum Beispiel mit dem Prix Courage.

Karin Keller-Sutter ist FDP-Regierungsrätin in St. Gallen und Präsidentin der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren.
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Die Schweiz basiert wie kaum ein anderes Land auf einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung. Unser Land ist deshalb so erfolgreich, weil sich bei uns die Menschen und auch die Wirtschaft frei entfalten können.
Viele Bürger sehen diese Freiheit aufgrund der zunehmenden Beliebigkeit und Überindividualisierung in Gefahr. Im Ausgang kommt es zu unmotivierter Gewalt. Am Rand von Sportveranstaltungen oder Demonstrationen wird das Eigentum anderer zerstört.
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Egoisten sind oft feige
Wiederum andere strapazieren die Solidarität, indem sie Leistungen beziehen, die ihnen nicht zustehen, und in der Wirtschaft haben gewisse Manager egoistisch in die eigene Tasche gewirtschaftet und sich an einseitigem Renditedenken orientiert. Solches Verhalten ist nicht mutig, sondern egoistisch und gefährdet den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
Umso mehr braucht unser Land mutige Menschen, die sich diesen negativen Tendenzen und zügellosen Minderheiten entgegenstellen. Menschen, die in ihrem Handeln auch an andere denken, sich für sie starkmachen, auch wenn sie darin keinen Vorteil für sich sehen.
Mut heisst nicht Übermut oder gar Leichtsinn, sondern Kampf gegen offensichtliches Unrecht und Missbrauch. Aus eigener Erfahrung weiss ich: Wer entscheidet oder eingreift, macht sich angreifbar. Deshalb müssen wir die mutigen Menschen sichtbar machen und sie stärken. Ihr Beitrag für uns alle ist unverzichtbar. Sie schützen und stützen nicht nur andere, sondern verteidigen letztlich auch unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung. Mutige Menschen sind also nicht nur Helden, sondern letztlich auch Patrioten.
Melden Sie uns mutige Menschen
Schicken Sie uns einen Brief oder eine E-Mail mit Angaben zu einer Person und mit einer Beschreibung der Tat, die Sie für preiswürdig halten, an:
Redaktion Beobachter
Kandidaten Prix Courage
Postfach
8021 Zürich
kandidaten@who-needs-spam.beobachter.ch
Einsendeschluss ist der 31. Mai 2011
Kommt Ihr Vorschlag in die engere Wahl, belohnen wir Sie mit einem Beobachter-Ratgeberbuch Ihrer Wahl.
© Beobachter Ausgabe 8 vom 13. Apr 2011 - Alle Rechte vorbehalten



