Beobachter
Mehr Raum für Familien
Der Beobachter bekommt Nachwuchs: Ab März finden Sie im Heft einen eigenen Familienteil und im Internet ein neues Erziehungsforum.

(Bild: Archiv)
Artikel zum Thema
Steigende Scheidungszahlen hin oder her: Die Familie ist ein Erfolgsmodell. Dies belegt eine Vielzahl von Untersuchungen, die sich mit den Zukunftsvorstellungen junger Menschen befassen. 80 bis 90 Prozent der Befragten nennen die Familie als ihr bevorzugtes Lebensmodell.
Anderseits wird der Familienalltag immer anspruchsvoller: Frauen möchten auch mit Kindern erwerbstätig sein, Männer sind zunehmend als Erzieher und im Haushalt gefordert. Patchworkfamilien stossen laufend an juristische und behördliche Hürden, genauso Alleinerziehende.
«Herausforderungen lustvoll angehen»
Der Beobachter hat solche Themen seit je behandelt. Ab dem 30. März tut er dies noch konsequenter: Dann finden sich die Beiträge rund ums familiäre Zusammenleben in einem eigenen Heftteil - Ausgabe für Ausgabe. Darin werden die wichtigsten Themen wie Erziehung, Schule, Konsum, Gesundheit, Vorsorge oder Freizeit behandelt und Lösungen aufgezeigt. Chefredaktor Balz Hosang umschreibt die publizistische Ausrichtung des neuen Schwerpunkts wie folgt: «Die Familiengründung ist ein derart lebensbejahender, optimistischer Akt, dass wir auch die damit verbundenen Herausforderungen lustvoll und spielerisch angehen sollten.»
Wichtig dabei: «Beobachter Familie» richtet sich an alle Personen, die heute ein Familiennetz ausmachen - Erziehende, Grosseltern, Tageseltern und alle anderen, die sich mit Kindern beschäftigen. Dazu gehört auch, dass wir deren Erfahrungen gezielt nutzen möchten, etwa mit dem neuen Erziehungsforum (beobachter.ch/erziehungsforum) (siehe nachfolgende Box «Ihre Meinung ist gefragt»). Auch sollen Kinder und Jugendliche zu Wort kommen.
Wichtige Rollen spielen ausserdem das Beobachter-Beratungszentrum und das Internetangebot, das entsprechend ausgebaut wird und mit zusätzlichen Informationen und Serviceleistungen aufwartet.
Ihre Meinung ist gefragt
Kaum ein Thema durchdringt den Familienalltag so intensiv wie Erziehung. Deshalb wird es im neuen Familienteil eine fixe Rubrik dazu geben. Doch bevor unsere Fachleute in die Tasten greifen, sollen Sie zu Wort kommen: Die Themen werden jeweils im Beobachter angekündigt und dann im Erziehungsforum diskutiert. So lernen wir Ihre Meinung und zugleich praxiserprobte Lösungen kennen.
- Vagina und Penis: Mami, Papi, wie heisst das «da unten»?
Aufklärung beginnt bei Kindern schon mit etwa zwei Jahren. So selbstverständlich, wie ein Kind dann wissen will, was Papa auf der Nase trägt (Brille), will es einen Namen für Geschlechtsteile hören. Oder es möchte sogar damit spielen. Wie gehen Sie damit um? Was ist tolerierbar? Wo liegen die Grenzen? - Frühpubertät: Ist mit neun Jahren die Kindheit vorbei?
Die Vorboten der «richtigen» Pubertät zeigen sich bei vielen Kindern, besonders Mädchen, schon mit acht oder neun: Sie suchen Streit, wollen nur noch mit ihren Freundinnen oder Freunden zusammen sein und lassen sich immer weniger vorschreiben. Kennen Sie das? Wie gehen Sie damit um? - Hausaufgaben: Häsch d Uufzgi scho gmacht?
Häufig hängt es mit der Einstellung der Eltern zusammen, wie Kinder ihre Hausaufgaben erledigen: Werden sie als wichtiges Bindeglied zwischen der Schule und dem Elternhaus aufgefasst oder als «Hausfriedensbruch»? Wie ist das bei Ihnen? Wie motivieren Sie Ihre Kinder, ohne sie zu nerven?
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© Beobachter Ausgabe 4 vom 14. Feb 2007 - Alle Rechte vorbehalten











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