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Geschenke

Zu viel des Guten

Text:
  • Andrea Elmer
Ausgabe:
25/07

Feiert ein Kind mit, entdecken Erwachsene den Zauber von Weihnachten neu, und Geschenke sind auf einmal wieder Thema, nachdem man die Bescherung aus Vernunftgründen schon vor Jahren abgeschafft hat. Gerade für Grosseltern, Gotte und Freunde gibts oft kein Halten mehr, es wird geschenkt - im Übermass und auch vergebens.

Einjährige haben meist nicht nur alles, was sie brauchen, sondern oft mehr Spass an der Hülle als am Inhalt. Es würde also eigentlich reichen, wenn man leere Schachteln in glitzerndes Papier packen und mit einer Schleife schmücken würde. Zudem sind Babys mit einem Berg von neuen Spielsachen schlicht überfordert.

Zurückhaltung ist auch ein Jahr später noch angesagt. Zwar realisieren Zweijährige besser, was rundherum passiert, doch mehr als zwei, drei Päckchen aufs Mal können sie nicht bewältigen. Sollten sich die Paten und Grosseltern dennoch nicht zurückhalten können, kann man das Auspacken der Geschenke auf mehrere Tage verteilen. Und: Anstatt die Anzahl der Geschenke mit jedem Jahr zu steigern und sich gegenseitig zu konkurrenzieren, tun sich Spender besser zusammen und kaufen was Grosses.

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© Beobachter Ausgabe 25 vom 05. Dez 2007 - Alle Rechte vorbehalten

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