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Kinder

Spass am Spielplatz

Text:
  • Monique Sutter
Ausgabe:
7/08

Beim Spielen soll ein Kind auch seine Grenzen kennen lernen, deshalb sind innovative Spielplatzarchitekturen gefragt.

Schaukel, Sandkasten, Rutschbahn = Spielplatz. Für viele Kinder bildet diese Gleichung über Jahre das Kernstück ihrer Erlebnisse an der frischen Luft. «Kinder brauchen mehr», sagt hingegen Kinga Toth, die Verantwortliche von «Kukuk» (Kunst Kultur Konzeption) in der Schweiz. Die Firma mit Sitz in Deutschland versucht seit zehn Jahren, neue Wege in der Spielplatzgestaltung zu gehen.

Integriert in die örtliche Umgebung, entwickelt Kukuk in Zusammenarbeit mit den Auftraggebern die Gestaltung von einzelnen Spielobjekten oder auch ganzen Spielräumen.

Mit Materialien wie Holz, Stein, Wasser und Sand werden etwa Wasserläufe, Kletterwände, Baumhäuser oder Balancierwege gebaut. Das Kind soll lustvoll experimentieren, dabei seine Kraft und Geschicklichkeit entwickeln und so Selbstvertrauen gewinnen, aber auch die Grenzen seiner Möglichkeiten kennenlernen. Gut 110 ihrer sogenannten Spielräume für öffentliche und private Kunden sind seither entstanden. Nach Deutschland sind nun auch in der Schweiz erste Projekte am Entstehen. Drei öffentlich zugängliche Anlagen existieren bereits, der neuste Spielplatz wurde Ende letzten Jahres im Zürcher Enge-Quartier eröffnet. Und fünf weitere sind bereits in Planung.

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© Beobachter Ausgabe 7 vom 02. Apr 2008 - Alle Rechte vorbehalten

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