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SOS Beobachter
Manchmal geht es nicht allein
Helfen Sie anderen, sich selbst zu helfen: Mit Ihrer Spende an SOS Beobachter tragen Sie dazu bei, dass Menschen eine akute Notlage überwinden können. Jeder Franken kommt den Betroffenen zugute.
Nebenartikel
Artikel zum Thema
Die Ursachen von Armut sind bekannt: Arbeitslosigkeit, Kinder, Scheidung, Krankheit oder Unfall. Ein weiterer Grund geht jedoch oft vergessen: Pech. So liest sich die Geschichte des Bündners Corsin Alig wie eine einzige jahrelange Pechsträhne. Nach einer Operation ist er zur Berufsaufgabe gezwungen. Er sattelt um. Dann der nächste Schlag: ein Unfall. Es folgen eine schwere Krankheit, Spitalaufenthalte, Operationen. «Ich bin ein Pechvogel», sagt er (siehe Nebenartikel «Hilfe in der Not: Drei Beispiele»). Dank der Stiftung SOS Beobachter und weiteren privaten Hilfswerken hat er jetzt wieder eine solide Grundlage, sich und seine Familie über die Runden zu bringen. Sozusagen eine einmalige Anschubfinanzierung.
Private und christliche Hilfswerke ergänzen die staatliche Sozialhilfe. Die Leistungen betragen mittlerweile zwei bis drei Milliarden Franken im Jahr - fast so viel wie die drei bis vier Milliarden Franken der Sozialhilfe. Ohne die private Einzelfallhilfe für Bedürftige landeten noch mehr Menschen im letzten Auffangnetz, das der Staat zur Verfügung stellt. Das waren 2004 immerhin 220'000 Personen oder drei Prozent der Bevölkerung.
Erfreulich, dass Hilfswerke trotz Konkurrenz zusammenspannen: Nicht selten gelangen die Sozialämter auf der Suche nach Spenden für ihre Klienten an mehrere Institutionen, vor allem bei grossen Beträgen. So haben über zehn Stiftungen und Hilfswerke 100'000 Franken an die lebensrettende Operation der vierjährigen Samantha Lawrence beigesteuert (siehe Nebenartikel «Hilfe in der Not: Drei Beispiele»). Auch das Schulgeld für Melanie Buchsers Praktikum kam dank der Kooperation mehrerer Hilfswerke, darunter SOS Beobachter, zusammen. Das Praktikum war Voraussetzung für ihre Lehre, die sie letzten Juni beginnen konnte (siehe Nebenartikel «Hilfe in der Not: Drei Beispiele»). «Die Zusammenarbeit mit anderen Hilfswerken wird immer wichtiger», sagt Thomas Schneider, Leiter der Koordinationsstelle von SOS Beobachter. «Deshalb suchen wir vermehrt diese Kooperation.»
Pechvogel Corsin Alig hat trotz allem das Lachen nicht verlernt. Mögen für ihn und seine Familie nach den sieben mageren nun die sieben fetten Jahre einkehren.
Ihre Unterstützung schenkt Hoffnung
Liebe Beobachter-Leserin
Lieber Beobachter-Leser
«Sozialfall» - das ist fast so etwas wie ein Schimpfwort geworden. Auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, das scheint beinahe suspekt. Im Alltag unserer Stiftung SOS Beobachter sehen wir hinter den namenlosen «Fällen» oft harte Schicksale. Es sind keine «Versager», die um Hilfe bitten. Es geht um unverschuldete Notlagen, in die ein Pechvogel wie Corsin Alig geraten kann. Es geht um schwere Krankheiten wie bei der kleinen Samantha. Manchmal muss auch nur eine Durststrecke überwunden werden, wie bei Melanie Buchser (siehe Nebenartikel «Hilfe in der Not: Drei Beispiele»).
Die drei Beispiele, die wir Ihnen vorgestellt haben, beweisen: Es braucht nicht sehr viel Geld, um in einer schwierigen Situation neue Hoffnung zu schenken. Corsin Alig und seine ganze Familie sind zwar dankbar für die Unterstützung. Den Hauptbeitrag aber, um der Not zu entkommen, haben sie selber geleistet - mit bewundernswertem Einsatz.
Unsere drei Beispiele stehen für über 2000 positiv beantwortete Hilfsgesuche an unsere Stiftung SOS Beobachter. Wir danken Ihnen, dass Sie uns diese Hilfe ermöglichen. Und wir freuen uns über das Vertrauen, das SOS Beobachter geniesst: bei Hilfesuchenden wie bei Spenderinnen und Spendern.
Alle uns anvertrauten Gelder werden ungeschmälert als Hilfsbeiträge weitergegeben; der Beobachter trägt sämtliche Kosten seiner Stiftung. Wir freuen uns, wenn wir mit Ihrer Unterstützung weiterhin Hilfe leisten können.
Herzlichen Dank, Balz Hosang
So kommt Ihre Spende an
- Nehmen Sie einen neutralen Einzahlungsschein und überweisen Sie Ihre Spende an: Stiftung SOS Beobachter, 8021 Zürich, Postkonto 80-70-2
- Weitere Infos sowie Einzahlungsscheine finden Sie auch hier.
© Beobachter Ausgabe 24 vom 22. Nov 2006 - Alle Rechte vorbehalten






