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Xaver, 11 Jahre

Wenn ich eine Bakterie wäre,

Ausgabe:
9/07

würde ich den menschlichen Körper erforschen. Aber vorher müsste ich mir ein Körperforschungsauto kaufen, das würde ich mir leisten können, denn ich wäre sehr reich.

Das Ohr wäre mein Start. Dann ginge es los: Zuerst erforsche ich die Nase. Jetzt zu den Augen. Schade, die Person, in der ich bin, schläft gerade. Egal, weiter zum Gehirn. Hier ist ein riesiges Netz aus Nervenbahnen aufgebaut. In der Abteilung für das Hormonausschütten arbeiten viele Leute. Am stärksten besetzt ist jedoch die Abteilung Vorstellungskraft.

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Nun gehe ich zum Herzen. Wow! Durch den Hals führen ja sehr viele Röhren. Auch vom Herzen aus führen viele Röhren an die verschiedensten Stellen im Körper.

Weiter auf der Aderautobahn...
Das Herz ist sehr laut. Zum Glück werden hier Ohrstöpsel verteilt. Was könn­te ich noch besichtigen? Wie wäre es mit der Lunge? Es ist sehr eindrücklich, wie sich die Lunge einzieht und dehnt. Ich könnte auch noch den Darm anschauen, dann muss ich aber aufpassen, dass keine Magensäure an den Wagen kommt. Über die Aderautobahn geht es schneller. Hier stehen aber viele Polizisten herum.

...und ab in die Toilette
Überall an den Darmwänden klebt Magensäure. Ich muss auch darauf achten, dass keine Säure von oben auf den Wagen fällt. Arbeiterbakterien zerlegen die Nahrung in die Einzelteile und setzen so die Vitamine frei. Sie haben hier zwar einen anstrengenden Job, doch ohne sie würde dieser menschliche Körper nicht überleben können. Etwas saugt mich in die Tiefe. Oh nein! Ich bin in der Blase gelandet. Plötzlich fliesst die Flüssigkeit, in der ich gelandet bin, weg, und ich befinde mich im WC. Ich werde runtergespült und fahre durch die Kanalisation. Wie sähe es wohl im Körper der Ratte aus, die da am Rande steht?

Kinderzeichnung



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© Beobachter Ausgabe 9 vom 25. Apr 2007 - Alle Rechte vorbehalten

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