Kinderbetreuung
Krippen rentieren
Mittagstische und Krippen lohnen sich nicht nur für die Eltern, sondern auch für die Gemeinde.

(Bild: Jupiterimages)
Das hat eine Studie der Hochschule Luzern im Auftrag der Gemeinde Horw ergeben. Für jeden Franken, den Horw für Kinderbetreuung ausgibt, fliessen Fr. 1.80 an die Gemeinde zurück - in Form von Steuererträgen oder nicht ausbezahlter Sozialhilfe. 507'000 Franken Nutzen stehen Kosten von 272'500 Franken gegenüber.
Als Basis für die Untersuchung dienten die realen Steuerzahlen 2007 der Eltern in Horw sowie die realen Kosten. Die Gemeinde «verdient» vor allem bei Familien aus tiefen Einkommensklassen. Pia Meier von den Horwer sozialen Beratungsdiensten: «Die Eltern aus unteren sozialen Schichten haben dank der externen Kinderbetreuung die Möglichkeit, Geld zu verdienen, statt auf Sozialhilfe angewiesen zu sein.» So spare die Gemeinde Kosten. «Hinzu kommt, dass diese Familien, da sie arbeiten, ein steuerbares Einkommen haben, von dem die Gemeinde profitiert.»
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© Beobachter Ausgabe 21 vom 15. Okt 2008 - Alle Rechte vorbehalten



