• Anzeige:

  • Papa steht seinen Mann

    Von der Kunst, Vater zu sein und Mannsbild zu bleiben

  • Erziehungs-Beratung

    Haben Sie Fragen zum Umgang mit Kindern?

    Beratungs-Hotline für Beobachter-Mitglieder:


    043 444 54 08

    (Mo-Fr 9 bis 13 Uhr)


  • Erziehung

    Expertentipps zum
    Umgang mit Kindern
    und Jugendlichen

    zum Dossier


  • Haustier-Test

    Welches Tier passt zu mir? Machen Sie den Test:

    zum Test

  • «Vaterfreuden»

    Erziehung, Familie
    und Partnerschaft aus Männersicht.

    zum Dossier

  • Meistgelesene Artikel

    1. Strafrecht
      Was heisst «lebenslänglich»?
    2. Das System Sozialhilfe
      Problemfall Sozialhilfe
    3. Mietwohnung
      Mein Nachbar zahlt weniger
    4. Fallpauschalen
      Mit Sonden und Fesseln
    5. Schulden
      Pfändung - was heisst das?
  • Motivierte Kinder

    Tipps und Ideen zum Spielen, Lernen und Zusammenleben

  • Anzeige:

Lieber Beobachter

Warum müssen Menschen gähnen?

Text:
  • Balz Ruchti
Bild:
  • private Aufnahme
Ausgabe:
24/08

Man kann einfach nicht anders: Gähnen ist ansteckend. Aber warum ist dem so und was hat es mit dem Gähnen auf sich?

Liebe Leandra

Wir gähnen, wenn wir müde sind oder uns langweilen. Wann und wie oft wir es durchschnittlich tun oder wie lange es jeweils dauert, haben Forscher in verschiedenen Studien erfasst. Wozu Gähnen aber dient, darüber sind sich die Wissenschaftler uneins. Die Vermutung, dass wir durch das Gähnen einen Sauerstoffmangel korrigieren, konnten Experimente zum Beispiel nicht erhärten.

Immerhin haben die Forscher herausgefunden, dass beim Gähnen die gleichen Hirnregionen aktiv sind wie beim Nachdenken über uns selbst. Das stärkt die Annahme, Gähnen stehe in Verbindung mit unserem Einfühlungsvermögen. Eine andere Theorie besagt, Gähnen trage dazu bei, das Gehirn zu kühlen, so dass es dann besser arbeitet. Das könnte erklären, warum Gähnen so ansteckend ist: So werden alle Gehirne einer Gruppe auf optimale Betriebstemperatur gebracht. Die Mitglieder sind dann besser in der Lage, Gefahren zu erkennen. Es heisst, Gähnen sei so ansteckend, dass es schon reiche, davon zu lesen, um es auszulösen. - Na, liest du noch oder gähnst du schon?

Das Wort hat seine Wurzeln im Geräusch, das wir gähnend machen. Der Begriff ahmt den Gähnlaut nach und meint auch «aufreissen» oder «klaffen». Deshalb gibt es «gähnende Abgründe» - diese Felsschlünde sind nicht müde, sondern weit offen und tief.

Im Mittelalter fürchtete man, beim Gähnen könnte die Seele aus dem Körper entweichen. Darum hielt man sich die Hand vor den Mund - vielleicht wollte man aber auch einfach die schlechten Zähne nicht zeigen.

Aber obwohl es auch heute noch als unschicklich gilt, ohne Abwenden und Vermeidungsgeste zu gähnen, solltest du das wohlige Gefühl einfach geniessen - und wenns zu viel wird: ab in die Federn!

Anzeige:

© Beobachter Ausgabe 24 vom 26. Nov 2008 - Alle Rechte vorbehalten

  • Rezeptfrei gesund mit Schweizer Hausmitteln

    Schweizer Volksmedizin gepaart mit den Methoden der modernen Komplementärmedizin

  • Wissensspiel

    Woher hat der Bikini seinen Namen? Wo wird die gebrauchte Serviette nach dem Essen korrekterweise platziert?

    zum Spiel


  • Rund um die Uhr gut beraten: Mit HelpOnline finden Sie Antworten zu den wichtigsten Rechtsfragen aus dem Alltag.

    HelpOnline

  • Buchshop-Quiz

    Jetzt gewinnen!



    Beantworten Sie fünf Wissensfragen und gewinnen Sie einen tollen Preis!

    Mitspielen

created by snowflake productions gmbh