Erziehung

Scheiden tut weh – vor allem den Kindern!

Text:
  • Gabriele Herfort
Bild:
  • Stock-Kollektion colourbox.com
Ausgabe:
10/10

Auch wenn sich mit der Scheidung der Eltern meist eine Entspannung für das oftmals vergiftete Familienleben einstellt, ist es für Kinder alles andere als leicht, mit der neuen Situation zurechtzukommen.

«Seit wir Eltern getrennt leben, will meine siebenjährige Tochter nicht mehr allein in ihrem Zimmer schlafen.» Solche und ähnliche Klagen von betroffenen Vätern und Müttern sind nicht selten.

Einschlafprobleme gehören zu den vielen Symptomen, die Kinder bei Trennung und Scheidung ihrer Eltern entwickeln. Kinder sind davon immer mit betroffen. Je nach Alter kann es zu unterschiedlichen Reaktionen seelischer oder auch körperlicher Natur führen.

Eltern sind gefordert, zum Wohle der Kinder alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Trennungsschmerz und Loyalitätskonflikte ihrer Sprösslinge möglichst klein zu halten. Das ist nicht immer einfach und erfordert neben dem Wissen um die kindliche Psyche viel Fingerspitzengefühl – und die Grösse, die eigenen Enttäuschungen und Zwistigkeiten mit dem Expartner hintanzustellen.

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© Beobachter Ausgabe 10 vom 12. Mai 2010 - Alle Rechte vorbehalten

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