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Konsumforum

Wurden Sie als Kunde wie ein König behandelt - oder über den Tisch gezogen?
AWD
Verfasst am: 02.12.2006 – 00:30
Kennt jemand die Beratungsfirma AWD? sie berät in finanziellen Belangen wie Optimierung der Versicherungen, Vorsorge Vermögensanlage.

Der Haken: Nach einem ersten Beratungsgespräch folgen die persönlichen, man zahlt 250.- Fr. und muss 15 weitere Adressen angeben.

Wer hat Erfahrung?
 
Verfasst am: 02.12.2006 – 09:20
Hi Katharina
Vom AWD habe ich schon viel gehört. Leider nichts gutes. Personlich hatte ich noch nie das Vergnügen. Es würde mich aber interessieren, was die so drauf haben.
Ich selber würde erstens für so eine Beratung nichts zahlen und zweitens Adressen von Freunden, Bekannten und Verwandten nur nach Rücksprache und deren Einverständnis weiter geben.
Und bevor Sie einen Vertrag unterzeichnen, lassen Sie diesen von einer unabhängigen Person prüfen.
Es ist nicht immer alles so wie es scheint.
 
Verfasst am: 02.12.2006 – 11:50
Karharina@
Über www.awd.ch kannst du dich gut informieren. Habe mir vor ein paar Jahren auch mal überlegt bei AWD zu arbeiten und eine Ausbildung zu machen dort als Finanzberater.
Ich denke die AWD ist seriös. Es ist besser man bezahlt die Dienstleistungen von Fr. 250.--, ist bei anderen seriösen Finanzberater auch nicht gratis.
So ist man einerseits ja nichts schuldig, und andrererseits werden einem vielleicht auch nicht Produkte aufgeschwatzt bei denen der Berater die besten Provisionen erhält.
Eine kostenlose Finanz-Beratung kriegst du auch bei den Banken. Diese sind aber in vielen Fällen auch nur an ihren eigenen Produkten interessiert, wo sie genügend verdienben. Das Gleich gilt auch für andere kostenlose Finanzberatungsfirmen.
Eigenartig finde ich bei AWD nur, dass man 15 weitere Adressen angeben muss, wenn man ja für die Dienste bezahlt. Hat man selber aber gar keine Erfahrung in diesen Finanzangelegenheiten, so kauft man lieber Obligationen auch wenn die Zinserträge halt klein sind, so erhält man immerhin das Kapital.
Die Gier nach stets steigenden Aktienkursen, hat manchen nicht nur heute sondern auch schon früher ruiniert.
 
Verfasst am: 02.12.2006 – 16:09
...ich liess mich auch schon (gratis) beraten von AWD. Das war sehr seriös und rel. anbieterunabhängig. Der Berater war kompetent und sympathisch. Obwohl ich keine Dienstleistung gekauft habe, wurde ich nie irgendwie mit Anrufen oder so belästigt. Adressen musste ich auch nie abgeben. Ich war also sehr positiv überrascht.
 
Verfasst am: 03.12.2006 – 07:38
Deine Frage ist sehr einfach zu beantworten:

Hände weg von AWD (od. wie immer sie heissen)!

Wenn jemand Dein BESTES will, ist immer Vorsicht geboten. Das BESTE solltes Du für Dich behalten. Es gibt genügend Banken die Dich gut, seriös und kostenlos beraten. Wichtig ist einfach, dass man vorbereitet zu einer solchen Besprechung geht und der Berater merkt, dass man auch etwas versteht und weiss was man will. Nicht gleich mit dem ersten Vorschlag zu frieden sein. Bei einer zweiten oder dritten Bank Offerten und Vorschläge einholen. Auf jeden Fall immer Bedenkzeit verlangen und nicht in der ersten Begeisterung etwas unterschreiben. Wichtig ist auch, dass man versteht wie und wo man sein Geld anlegt und das genaue Risiko besteht. Hohe Renditeversprechen sind mit grösster Vorsicht zu betrachten. Je höher die Rendite desto höher das Risiko. Der Berater der Bank muss genau die Risikofähigkeit des Kunden kennen und den Kunden auch auf das Risiko aufmerksam machen.
Je nach Höhe des Anlagekapitals kann man als Kunde auch über die Bankkosten und Bankspesen verhandelt (Courtage, Depotspesen, Hyp.-Zins-Sätze). Heute gibt es genug Konkurrenz unter den Bank und da darf man sich auch nicht scheuen die Bank zu weschseln. Die neue Bank ist meistens bereit die bei der bisherigen Bank anfallenden Kosten eines Depot- od. Hypothekenwechsels zu übernehmen. Macht sie das nicht, ist es vermutlich auch nicht die richtige Bank für sie.

Wie überall im Leben, gilt auch besonders in Finanzangelegenheiten, die Augen offen zu halten und alles kritisch zu hinterfragen. Nicht gleich die erst beste Offerte annehmen. Verschiedene Angebote prüfen. Es ist heute mit verhandeln bei den Bank mehr herauszuholen als man denkt.

Spez. auch bei den Hyp.-Zinsen. Da muss man heute unbedingt verhandeln. Die publizierten Zinsen sind meistens nur Richtwerte. Mit verhandeln liegen da je nach den übrigen Bankverbindungen schnell mal 1/4 - 1/2 % weniger Zins bei einer Festhypothek drin! Wenn die Bank langfristige Festhypotheken machen will ist es vermutlich besser eine kurzfristige Festhypothek oder eine Liborhypothek abzuschliessen. Die vergangenen 10 Jahren haben gezeigt, dass die am meisten abgeschlossene Hypothek (die 5-jährige FH) das schlechteste war für den Kunden und zwar ganz massiv. Ob das in den nächsten 10 Jahren auch so ist, weiss natürlich niemand. Sehr oft ist jedoch Angst der schlechteste Ratgeber.


Pascal
 
Verfasst am: 03.12.2006 – 16:04
Hände weg von AWD. Schau unter

www.kassensturz.ch
www.konsum-tv.ch
 
Verfasst am: 07.12.2006 – 01:01
Eines kannst Du Dir sicher sein - wenn jemand unabhängig arbeitet, vor allem in der Versicherungs- und Vorsorge Branche, der arbeitet vor allem zu seinem eigenen Vorteil - oder überleg dir Folgendes -

Wenn Du eine Versicherung empfiehlst an der Du 200.- Fr. verdienst, jedoch genauso eine empfehlen könntest die Dir 2'000 Fr. einbringt, welcher würdest DU den Vorzug geben? Eben!

Vergiss AWD und wie sie alle heissen und informier Dich über eine seriöse Adresse zum Thema. Damit fährst Du langfristig besser.

Und noch was - ich weiss von was ich schreibe - ich kenne dieser Leute Taktiken bestens!

Liebe Grüsse

Blackknight
 
Verfasst am: 07.12.2006 – 22:50
Danke allen für Eure Beiträge. Ich habe ein kostenloses Gespräch erst im neuen Jahr, das werde ich sicher mal anhören, ohne mich auf eine Zusage einzulassen. Reine Neugier. (Hinhalten kann ich gut, werde mich sicher nicht überreden lassen.)

Vorsorge, 3.Säule, wer kennt denn seriöse Adressen?

LG Katharina
 
Verfasst am: 08.12.2006 – 05:24
Hallo Katharina

Vorsorge 3. Säule ... man unterscheidet Säule 3a und Säule 3b .... in der Säule 3b sind praktisch alle Sparformen erlaubt, in der Säule 3a nicht.

Was genau? Säule 3a?

Seriöse Adressen? Also ich würde mal sagen die Migrosbank und die Kantonalbank.
 
Verfasst am: 08.12.2006 – 14:21
Katharina. Du machst das richtig! Bleib offen und bilde dir dein eigenes Urteil. Vielleicht kommt es auch auf den Berater an. Aber ich kann nur gutes von AWD berichten! Seriös sind sicherlich alle bekannten Banken (UBS, Raiffeisen, CS, Kantonalbanken, Coop, Migros, ...). Viel Spass icon_smile.gif
 
Verfasst am: 31.12.2006 – 21:44
Lieber Pitsch

UBS und CS sind schamlose Abzocker und ich rate dringend wegen der hohen Spesen ab, bei denen die S3a zu platzieren.

Liebe Grüsse
chryso
 
Verfasst am: 31.12.2006 – 21:53
Liebe Katherina

Also wenn du so vorgehst wie nachfolgend beschrieben, kannst du nichts falsch machen:

1. Decke nur Risiken über die Versicherungen ab! Z.B. eine Erwerbsausfalversicherung (EAV) im IV-Falle. Die kannst du dann auch bei der Steuer abziehen als S3a (also vom Einkommen). Bei einer EAV unbedingt eine SUMMENVERSICHERUNG abschliessen, ansonsten wirst du bloss halbtot was bekommen!

Alles was den Sparteil angeht, gehört auf die Bank. Mache nie eine kombinierte Versicherung mit Risiko und Sparanteil. Sparen behört NIE zu einer Versicherung, nur in eine Bank!

Also, nachdem du deine Risiken abgedeckt hast bei einer Versicherung, ziehe die Prämie (ich empfhele die Zürich oder Allianz Versicherung - [günstigste]) von z.Z. CHF 6192 (als Angestellte) ab und überweise die Differenz auf ein S3a Konto bei einer Bank.

Je nach Alter (unter 55) lohnt sich auch die Anlage in einen S3a-Fond der Bank. Die Kantonalbanken (Swisscanto) haben hier gute Produkte und die Spesen liegen im unteren Rahmen. Auch die Migros- oder die Reiffeisenbanken (höher Spesen) wären zu evaluieren.

Vom AWD lässt du besser die Finger, ich hab mal dort gearbeitet!

Liebe Grüsse
chryso
 
Verfasst am: 01.01.2007 – 07:55
Hi Cryso

Eine Erwerbsausfallversicherung kann man als Teil der Säule 3a vom Einkommen in Abzug bringen?

Da hat man mir aber auf dem Steueramt etwas anderes erzählt.

Aus: http://www.steuern.sg.ch/home/sachthemen/knowledge_center/st...

Als Formen der gebundenen Selbstvorsorge anerkannt sind die gebundene Vorsorgeversicherung bei Versicherungseinrichtungen und die gebundene Vorsorgevereinbarung bei Bankstiftungen.

Als gebundene Vorsorgeversicherungen gelten besondere Kapital- und Rentenversicherungen auf den Erlebens-, Invaliditäts- oder Todesfall, einschliesslich allfälliger Unfall-Zusatzversicherungen auf den Todes- oder Invaliditätsfall, die mit einer der Versicherungsaufsicht unterstellten oder mit einer öffentlich-rechtlichen Versicherungseinrichtung gemäss Art. 67 Abs. 1 BVG abgeschlossen werden und ausschliesslich und unwiderruflich der Vorsorge dienen (Art. 1 Abs. 2 BVV 3).

Erwerbsausfallversicherungen können somit nur in Kombination mit einer kapitalbildenden Lebensversicherung als Säule 3a vom Einkommen in Abzug gebracht werden.

Reine Erwerbsausfallversicherungen können zusammen mit den Versicherungsprämien und Sparzinsen in Abzug gebracht werden. Da es hier aber einen Höchstbetrag gibt, der oft schon voll ausgenützt wird (Krankenkassenprämien) muss man solche Versicherungen ohne Unterstützung von Gemeinde und Bund selber zahlen.

Vom AWD-Berater wegen der hohen Provision liebstes Kind, der kapitalbildenden Lebensversicherung (gemischte und fondsgebundene) ist um es mit den Worten aus einem K-Geld auszudrücken grundsätzlich abzuraten. Auf gut schweizerisch: Hände weg von diesem Schrott.

Bitte um Aufklärung, wenn man mich auf dem Steueramt angelogen hat oder ich daraufhin das Gesetz falsch verstanden habe.

Oder aber: Andere Kantone andere Sitten?
 
Verfasst am: 01.01.2007 – 08:00
Und nicht vergessen: Wer eine Erwerbsausfallversicherung abschliesst, der sollte auch eine gute und unabhängige Rechtsschutzversicherung mit ins Vorsorgepaket nehmen. Damit man im Fall des Erwerbsausfalles sein Recht auf Rente gegenüber der Versicherung seines Vertrauens auch durchsetzen kann.
 
Verfasst am: 01.01.2007 – 11:12
Lieber interessierter

Du schreibst es selbst: «Als gebundene Vorsorgeversicherungen gelten besondere Kapital- und -> Rentenversicherungen auf den Erlebens-, -> Invaliditäts- oder Todesfall, »

Eine IV-Rentenversicherung, am besten ab dem 720. Tag kann an die S3a angerechnet werden. Die Diferenz legt man dann am besten auf der Bank an.

Liebe Grüsse
chryso
 
Verfasst am: 01.01.2007 – 11:17
Lieber interessierter

«Erwerbsausfallversicherungen können somit nur in Kombination mit einer kapitalbildenden Lebensversicherung als Säule 3a vom Einkommen in Abzug gebracht werden.»

DAS STIMMT NICHT. Es ist aber wichtig, vor dem Abschluss der Versicherung mitzuteilen, dass man eine S3a fähige EAV will. Und wie gesagt, sollte man auf eine SUMMENVERSICHERUNG bestehen, dann ist der Rechtsschutz auch nicht mehr zwingend nötig.

Liebe Grüsse
chryso



 
Verfasst am: 01.01.2007 – 13:55
Achtung, ab 10'000.-- Franken Guthaben (oder auch Hypothekarschulden) bezahlst du null-komma-null Spesen und Gebühren bei der UBS. Bei Raiffeisen bezahle ich einiges mehr an allerlei Aufwänden...
 
Verfasst am: 01.01.2007 – 14:09
Lieber Pitsch

Soviel ich weiss, gilt das nur für den Zahlungsverkehr, evtl. auch noch für die Kontoführungsgebühr. Dafür ist alles andere teurer.

Zudem sind die UBS-Fonds die schlechtesten auf dem Markt und die versteckten Management und anderen Gebühren sind im Verkaufspreis der Fonds bereits eingerechnet und werden jährlich vom Fonds-Vermögen in Abzug gebracht, so damit man es nicht merkt..

Liebe Grüsse
chryso
 
Verfasst am: 01.01.2007 – 19:21
Erwerbsausfall-Versicherung als Summenversicherung? Man lernt echt nie aus.

Und Sie empfehlen die Zürich-Versicherung?
http://www.sf.tv/sf1/quer/index.php?docid=20061215
 
Verfasst am: 01.01.2007 – 19:36
Lieber interessierter

Das tun heut alle Versicherungen, nicht nur die Zürich.

Deshalb steht man mit einer Summenversicherung im Schadensfalle besser in der Landschaft...

Liebe Grüsse
chryso
 
Verfasst am: 06.01.2007 – 21:34
hallo chryso,
ich weiss nicht, was dich bewegt, auf alles und jedes deinen senf dazuzugeben. deine selbstherrliche, schulmeisterliche art geht mir langsam aber sicher auf den sack. lass es doch einfach und such dir einen anderen zeitvertreib; oder noch besser : such dir einen psychiater

gruss
osterhase

 
Verfasst am: 06.01.2007 – 23:53
Lieber osterhase

Arbeitest du beim AWD, dass du dich dermassen auf den "Sack" getreten fühlst?

In Erwartung deiner interessanten Antwort verbleibe ich hochachtungsvoll und mit den freundlichsten Grüssen.

chryso

P.S. - So schrieb man vor noch etwa 40 Jahren.
 
Verfasst am: 12.01.2007 – 17:52
Hallo Katharina,

ich wollte 1996 auch mal zum AWD.

Was mich stutzig macht: früher hat der AWD keine Gebühren veranschlagt sondern diese über

1. Vermittlung kostengünstiger Prämien geholt von den Versicherungsfirmen
2. beim Nachweis einer effektiven Kosteneinsparung aufgrund eines % Anteiles des Eingesparten.

Ich würde an Deiner Stelle da nochmals hachhaken.
 
Verfasst am: 29.01.2007 – 22:38
Hallo Leute,

ich war 1 Monat bei AWD. Das ist nicht sehr viel, aber ich stellte fest, dass ich nicht aus dem richtigen Holz dafür geschnitzt bin. Man kann dort steinreich werden, aber nur wenn man genau der Typ dafür ist. Ich habe bei einer Versicherung gearbeitet und dann Wirtschaft studiert, aber meine Fähigkeiten und meine Einstellung passen nicht so ganz in deren Profil. Ich habe Respekt, vor denen, die es dann nach 1.5 jahren dann packen mit Diplom und so, es ist am Anfang ein Knochenjob.

Die Dienstleistung ist eigentlich sehr gut, und die Berater haben schon eine Ahnung vom Fach (die allermeisten). Nach dem Studium war ich voll pleite, aber dennoch konnte ich meine Krankenkasse so optimieren, dass ich ab 2008 1100.- weniger Prämien habe. Ausserdem war ich doppeltversichert! Auch noch 90.- weniger im Jahr. Wenn man fürs Alter sparen will, was unbedingt jeder sollte, dann führen sie einem auch auf den rechten Pfad. Ich habe für mich selbst eine Haftpflicht abgeschlossen, und ratet, was ich daran verdient habe: 6.-! Das ist halt nicht gerade viel.

Ich würde auch heute zu unabhängigen Beratern gehen, wenn es um Finanzen geht. Es kostet wirklich nichts. Die persönliche Finanzstrategie kostet zwar 295.-, aber man hat die Wahl, ob man sie wirklich kaufen möchte, es ist bloss eine Zusatzleistung.

Ich würde sagen, gerade Leute, die nicht so rosige Perspektiven im Leben haben, können dort massiv über sich hinaus wachsen. Einer hat es dort, der war früher Croissant Beuger inder Bäckerei, heute verdient er über 20000.- in einem guten Monat und macht mehr Ferien als ein Lehrer.

Fazit: Probieren kann man es, wenn man aussteigen will, kann man das jederzeit, man hat keine Kosten und keine Verpflichtungen. Aus Sicht der Kunden: Es lohnt sich wirklich, sich einmal umfassend zu beraten, entscheiden tut man schlussendlich selbst. Familien mit mehreren Kindern können jährlich 1000-3000.- sparen für die gleichen Leistungen.

Ich hoffe, Euch damit etwas Licht ins Dunkle gebracht zu haben.

Gruss

F.Petit
 
Verfasst am: 31.01.2007 – 19:57
Danke für diese Info! Ist ja meine Rede icon_smile.gif
 
Verfasst am: 01.02.2007 – 16:24
Lieber François

Die Leistungen beim AWD erkaufst du mit zu teuren Produkten und / oder zu schelchten AGB (Leistungen der Firmen.

Natürlich haben die eine Ahnung, aber glaube bloss nicht, dass dies ein Charity Verein ist. Entweder du hast deine ehtische Schamgrenze etwa auf Kniehöhe und verkaufst diesen vom AWD angebotenen Schrott und hast keine Gewissenbisse, eben, vorausgesetzt, du kommst draus, oder aber du lässt es sein.

Der AWD ist nicht unabhängig! Er ist gebunden an einen Stock von Firmen, mit denen sie Spezial- und Promotion-Abkommen gemacht haben. Solche Aktionen sind bei Leistungserbringern der Finanz-, Gesundheits, Versicherungsbranche normalerweise nur nötig, wenn ein Produkt schlecht läuft oder ist.

Ich habe letztes Jahr eine EAV Versicherung für meine Frau abgeschlossen. Zuerst habe ich den AWD-Heini kommen lassen und die Beratung war an sich sehr gut. Blos das Produkt war vollends Scheisse. Als ich ihn mehrmals um einen neuen Termin bart, ist er nicht wieder gekommen.

Liebe Grüsse
chryso

P.S. Ich habe auch mal während 2 Jahren beim AWD gearbeitet und weiss sehr genau, wie das dort funktioniert.
 
Verfasst am: 02.02.2007 – 17:45
P.S. Diesen Croissant-Beuger kenne ich auch - der hat lange durchgehalten und schämte sich nicht für den Trash der Produkte, die er verkauft)e), wohl deshalb, weil er keine Kenntnisse im Finanzwesen hatte!

Heute erhält er durch das Multi-Level-Marketing von den Anfängern das grosse Geld !!!
 
Verfasst am: 29.05.2007 – 11:01
Seit Jahren lasse ich alles über die AWD abwickeln und zwar aus gutem Grund - ich vertraue meiner Beraterin! Ursprünglich hat sie mein Ex-Freund "angeschleppt". Damals hat er sie auch ziemlich genau unter die Lupe genommen. Nun ja, als ich mich dann von ihm trennte brauchte ich einige Versicherungen und habe mich an sie gewandt. Natürlich fällt mir immer wieder auf dass sie zu einigen Versicherungen mehr neigt als zu anderen. Aber was ich schätze - sie ist offen und ehrlich. Sie sagt wenn etwas absolut unnütz ist. Sie macht sich die Mühe obwohl sie an mir praktisch nichts verdient. Seit etwa 2 Jahren ist sie selbständig, d.h. nicht mehr via AWD. Da ich aber von Natur aus sehr vorsichtig bin, "kontrolliere" ich natürlich alles was sie mir empfiehlt. Niemals blind vertrauen. Sie selber hat zugegeben dass bei der AWD schwarze Schafe arbeiten. Das gibt es doch immer wieder.
 
Verfasst am: 29.05.2007 – 12:30
Liebe Jasmina82

Letztes Jahr wollte ich für meine Frau über den AWD eine EAV (Erwerbsausfallversicherung) abschliessen und erwartete entsprechende Vorschläge - optimal in der Leistung als auch im Preis.

Die Beratung war ausgezeichnet!

Bloss das Produkt (das Einzige, das er vorschlug) war unter jedem Hund. Ich hätte praktisch Prämien für absolut keine Leistung im Schadensfalle zu einem Preis von 1800 bezahlt.

Ich schickte also dem Berater ein e-mail und bat, mir andere Firmen vorzuschlagen mit besseren Leistungen und Konditionen. Ich schlug ihm sogar einige Versicherungs-Firmen vor. Zudem schrieb ich, dass ich eine Summenversicherung wünsche.

Ich hörte nie wieder von ihm, trotz dem 3 Mails, die ich nachträglich noch sandte. Wohl merkte er, dass ich mich Finanzprodukten sehr gut auskenne und man mich nicht bescheissen kann...

Ich habe dann die Sache selbst in die Hand genommen und 8 Versicherungen angeschrieben. Davon haben 2 nicht mal reagiert und von den restlichen 6 waren nur gerade 2 mit Summenversicherung. Die eine mit 2450 Prämie und die andere bei der ZÜRICH mit 993.60. Der Support und die Beratung waren auch dort super-ausgezeichnet.

Natürlich las ich vor dem Abschluss erst mal ALLE AGBs der 6 Versicherungs-Firmen durch und machte Bemerkungen am Rand und zuletzt bei jeder eine Leistungs-Defizit-Zusammenfassung.

Ich bin nun sehr zufrieden, die richtige und massgeschneiderte Versicherung für meine Frau zu haben. Das hätte der AWD nie fertiggebracht.

Liebe Grüsse
chryso
 
Verfasst am: 29.05.2007 – 13:27
@ chryso

Ich denke so wie dir/euch ergeht es vielen anderen auch. Ist ja auch verständlich dass sie den "Kunden" das Produkt unterjubeln wollen, an dem sie am meisten verdienen. Diesbezüglich hatte ich jedoch mit meiner Beraterin Glück, wie schon erwähnt sie hat sich Zeit genommen und sich die Mühe gemacht, mir einige Dinge zu erklären, auch wenn sie nichts daran verdient oder nur sehr wenig. Ich kann ihr jederzeit anrufen, kritische Fragen stellen, auf welche ich IMMER Antwort erhalte. Natürlich darf man niemals blind vertrauen, ich studiere die Unterlagen immer selber nochmal in aller Ruhe, lese es durch, bevor ich etwas unterschreibe. Leider sind die wenigsten Finanz- und Versicherungsberater so zuverlässig wie meine. Dein Beispiel kommt sicherlich öfters vor als mein Beispiel, bin ich überzogen.
 
Verfasst am: 29.05.2007 – 13:28
Nachtrag:
Das Problem bei AWD ist wohl, dass dort jeder/jede arbeiten kann, egal welche Vorkenntnisse/Ausbildungen er/sie hat. Natürlich findet eine Schulung statt, aber wie die aussieht wissen wir ja leider nicht.
 
Verfasst am: 29.05.2007 – 14:13
Liebe Jasmin92

Doch ich weiss, wie diese aussieht, habe sie schliesslich selbst gemacht. Es werden NUR Verkaufsschulungen und psychologische Tricks geschult. Danach erhält man nach 6 oder 8 Wochen ein Zertifikat.

Später werden wöchentluch von Banken und Versicherungen Produkte vorgestellt, die man verkaufen soll oder zumindest was an diesen gut sein soll. Oft eckte ich mit gezielten Fragen wie z.B. "bedeutet eine niedrige P/E nicht, dass diesen Firmen wenig zugetraut werde?". als ein Banker dieses Argument des niedrigen P/E als Plus für seinen Fond verkaufen wollte.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ein in Finanzen gut ausgebildeter überhaupt zum AWD kommt, resp. dort arbeiten will. Als Bank- oder Versicherungsangestellter ist er viel besser versorgt und entlöhnt.

Deshalb hat es dort auch Käser und Ex-Pilizisten und anderes Gemüse wie Coufeusen und Verkäufer von Beruf. Meist direkt vom RAV!

Liebe Grüsse
chryso
 
Verfasst am: 30.05.2007 – 08:06
Genau das habe ich mir gedacht. Die meisten dort haben sonst keine Möglichkeit also machen sie das. Und solange es Leute gibt die sich das Geld aus der Tasche ziehen lassen machen sie das auch munter weiter. Ich als sonst sehr kritische Person hatte diesbezüglich Glück und jemanden gefunden der einem nicht jeden Mist aufschwatzen will. Und sowieso arbeitet meine Beraterin mittlerweilen nicht mehr für AWD.
 
Verfasst am: 30.05.2007 – 18:13
Liebe Jasmin82

Lass uns das Beste hoffen. Spätestens bei einem Schadensfall oder bei der Pensionierung wird es sich erweisen...

Liebe Grüsse
chryso
 
Verfasst am: 30.05.2007 – 23:34
Du schreibst:

""Deshalb hat es dort auch Käser und Ex-Pilizisten und anderes Gemüse wie Coufeusen und Verkäufer von Beruf. Meist direkt vom RAV!""

Weder Käser, Ex-Polizisten, Coiffeusen noch Verkäufer sind Gemüse!!!

Sie sind beim AWD möglicherweise nur am falschen Platz.

Und beim RAV gewesen zu sein, ist bei der heutigen Wirtschaft weiss Gott keine Schande! Es kann nun mal wirklich jeden treffen.

Gruss
Silvia




 
Verfasst am: 30.05.2007 – 23:43
Liebe Silvia

Du hast völlig recht - ich wollte bloss aufzeigen, dann man schliesslich auch nicht das Brot beim Metzger kauft oder sich eine Vasektomie beim Tattoo-Meister machen lässt oder machen lassen soll.

Liebe Grüsse
chryso
 
Verfasst am: 31.05.2007 – 08:14
@ chryso

Wie meinst du das?

"Lass uns das Beste hoffen. Spätestens bei einem Schadensfall oder bei der Pensionierung wird es sich erweisen..."
 
Verfasst am: 31.05.2007 – 10:08
Liebe Jasmin82

Erst wenn Leistungen der Versicherungen anstehen, kann man wirklich beurteilen, ob diese auch gut sind und ob die kulant gehandhabt werden und ob diese so ausfallen, wie man es sich vorgestellt hat - und ob sie überhaupt was zahlen.

Liebe Grüsse
chryso
 
Verfasst am: 31.05.2007 – 11:33
Ja das ist mir klar und das verstehe ich auch, nur für mich hat das eher geklungen wie "wenn dann mal was ist siehst du was deine Versicherungsberaterin taugt", in diesem Stil. übrigens, meine Rechtsschutzversicherung - welche sie mir empfohlen hat - ist ihr Geld wert icon_smile.gif Und die Autoversicherung - die auch sie mir empfohlen hat - hat auch keine Zicken gemacht.