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Konsumforum

Wurden Sie als Kunde wie ein König behandelt - oder über den Tisch gezogen?
Gute Geldanlage oder trauriges Geschäftsmodell à la Schneeballsystem?
Verfasst am: 12.03.2013 – 17:13
Jeder in der Schweiz weiss, Schneeballsysteme jegwelcher Art sind unseriös - vorallem zu geschäftlichen Zwecken.

Mir liegen nun echt "goldige" Konzepte und Dokumentationen vor. Angesprochen sind Freiberufler, Selbständige, Angestellte, Beamte oder gar Hausfrauen und dazu der grosse Reichtumg in Form von Goldanlagen.

Jeder sozusagen kann dort Mitglied werden, erst einmal eine Schulung und wohl auch zig Schulungen besuchen und selbstverständlich bezahlen. Hier liegen bereits schon 2 gleisige Investitionen im Vordergrund. Goldkauf und Kursbesuche - als Selbständigkeit ohne Risiko! Nun wer Gold kauft, zahlt den Betrag auf ein Konto ein erhält 7 Tage danach das Reale-Gold. Es versteht sich, der Käufer übernimmt die Transaktionskosten und stellt so dem Verkäufer 7 Tage kostenlos diesen Betrag zu Verfügung. Zzgl berappt dieser auch noch 5% des Goldwertes die Bearbeitungsgebühr. Bei Einlagerung des Goldes bei PIM oder einem Abo Kauf werden nicht nur lange Verträge geschlossen imme wieder Gold kaufen zu müssen auch die Gebührentabelle spricht dabei Bände.
Mir riecht dieses Gold-Konzept nach einem goldenen Schneeball, und das bedeutet, Kurse besuchen die man bezahlt für implantiertes neues Verkaufswissen um selbst Kunden die wieder Kunden bringen. Und wer verdient sich da nun die goldene Nase? Der Investor, oder der Goldkopf oder die Goldköpfe die dahinterstecken?

Hat hier in der Schweiz bereits schon Erfahrung mit diesen Goldköpfen gemacht?

Freue mich auf Antworten und Berichte zu diesem Thema.
 
Verfasst am: 13.03.2013 – 10:47
Wenn der versprochene Verdienst nicht direkt auf die Anwerbung neuer Teilnehmer basiert, ist es kein Schneeballsystem. Um einen grossen Schwindel handelt es sich jedoch trotzdem mit Sicherheit. Offen gestanden: wenn heute noch jemand auf solches hereinfällt, empfinde ich schon beinahe Schadenfreude.
 
Verfasst am: 13.03.2013 – 13:29
Wenn man Geld- oder in diesem Fall Goldgeschäfte tätigt, sollte man das Geschäft zu 100% verstehen und genau wissen was man kauft oder verkauft. Die Leute die solche Konzepte verkaufen wollen, können viel erzählen ob es dann wahr ist steht auf einem anderen Blatt. Ich würde dir raten die Finger von diesem undurchsichtigen Geschäftsmodel zu lassen.

LG Barbara_Mustermann
 
Verfasst am: 13.03.2013 – 17:02
Also mir ist nicht klar, was bei Goldanlagen Schulungen irgendwelcher Art zu suchen haben.

Wenn ich reales Gold kaufen will, spaziere ich mit rund 50 kFr in die Bank und hole mir den Barren ab, nach dem Motto; Hie Geld, hie Ware. Keine Provision, keine Bearbeitungsgebühr.

Goldminenaktien kann ich online an der Schweizer Börse handeln.

Und von allem anderen lasse ich tunlichst die Finger davon, weil ich von Optionen, Derivaten und Futures etc. nicht viel verstehe.

Wenn ich irgendwo Geld einzahlen muss und das Gold erst in sieben Tagen (angeblich) geliefert werden soll, schrillen bei mir die Alarmglocken! Was ist, wenn dann die Lieferung nicht eintrifft und sich sowohl das Geld wie der Verkäufer in Luft aufgelöst hat?

Legen Sie das Angebot im Zweifelsfalle ihrer Hausbank vor und lassen Sie sich dort beraten. Vermutlich werden Sie dort aber keine wesentlich andere Auskunft als die meinige erhalten.

Gruss

Rolf



 
Verfasst am: 18.03.2013 – 11:24
Danke für alle Beiträge.

Es ist glasklar ein Schneeballsystem, von dem ich (ganz egal was die Unterlagen oder der jeweilige Bearter vergoldet verspricht oder mit goldigen Argumenten locken möchte) jedem nur abraten kann!
Einfache Erklärung: Das goldglänzende Anlagekonzept dient vorallem dazu Schulungen an den Mann oder die Frau zu bringen, die dann ja auch logischerweise noch jemanden gleich mitbringen sollen, und natürlich nicht umsonst!

Es werden insgesamt 9 Schulungen angeboten, wobei sich mir sogleich schon bei der ersten die Nackenhaare kräuseln!
PIM 1"die Philosophie des Vertriebs"
Wofür soll ich da einen Kurs belegen, den ich auch noch zu zahlen habe? Wozu, zu welchem Zweck und für welchen Nutzen?

Der einzige Nutzen hat hier der Anbieter! Der Kursteilnehmer, wird sein Geld los sein für Kursgebühren, Verpflegung und Hotelkosten, und vielleicht nicht mit ganz leeren Händen, sondern mit einem goldigen Kurszertifikat die Heimreise antreten, um sich später erst bewusst zu werden, wertlose Makulatur dessen Rückseite vielleicht noch zu etwas nütze ist gekauft zu haben.

Bitte lassen Sie die Finger davon! Auch vom Goldkauf oder der Abo-Goldanlage bei PIM Gold. Das einzige was Sie dort vergolden können ist die eh schon lange Goldnase der Goldjungs.

Kaufen Sie lieber Gold bei ihrer Vertrauensbank, oder kaufen Sie Gold direkt, wenn Sie etwas von der Matherie verstehen.
 
Verfasst am: 21.03.2013 – 11:04
[/b]Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit Sorge habe ich gelesen was man so über eine Firma schreibt, die so wie das gelesen habe, keiner der Damen und Herren kennt.
So muss ich davon aus gehen, das auch keine persönlichen Geschäftlichen Erfahrungen, hinter den Aussagen stehen, so sind das Mutmaßungen und Behauptungen von hören sagen.
Als Kunde von PIM-Gold , bin ich in der Lage Ihnen , meine Erfahrungen hier mit zu teilen.
1.) Geld gegen Gold, ist von der Firma PIM eins zu Eins umgesetzt worden, was mich sehr gefreut hat.
2.) Ich habe sogar noch ein Gramm von PIM , als Geschenk erhalten
3.) Die Preise im vergleich zu Bankengold der Banken ist günstiger, aber wichtiger ist der Rückkauf, der sich bei PIM als sehr Vorteilhaft herausstellt, gegenüber den Banken.
4.) Das Produkt der PIM, ist Bankengold , das International bei Banken eingelöst werden kann, wer das mal versucht, so wie ich in Paris, wird das selbst erkennen.
5.) Hier unterliegen Sie einem grossen Irrtum, wenn sie glauben ein Schneeball System vor zu finden. Niemand muss Irgendjemanden bringen, der auch noch irgendein Kurs machen muss um irgendetwas zu erreichen.
6.) Am besten lassen Sie sich doch direkt von einem Mitarbeiter der PIM-Gold beraten und erfahren somit das es Firmen gibt , die es nicht nötig haben , sich auf unseriöse Art und Weise, an Kunden und Mitarbeiter zu gelangen.
7.) Kurs wie ich von einem Freund erfahren habe, ist in kürze in der Türkei 4 Sterne Hotel, Vollpension mit Schulung und Flug, also alles Inklusive, für den Mitarbeiter kostenlos.
8.) Wenn sie ein Grudseminar in Frankfurt besuchen, in einem 5Sterne Hotel, mit Info-Veranstaltung incl .Vollpension, dabei noch ein Gramm Gold geschenkt bekommen. Dafür nur Anteilig einen Unkostenbeitrag bezahlen, ist das nur Fair, aber von Abzocken und deren gleichen, keine Spur.
9.) Gern Lade ich sie ein zu mir nach Haus um, Ihnen die Goldsparpläne der PIM , genauer zu erklären, dabei dürfen Sie einen Blick auf die erworbenen Gold Stücke werfen, wenn ich Sie von Bankschiessfach geholt habe, also keine Sorge …. Mein gold ist im Schließfach, nicht das noch jemand mein er müsse meine Wohnung auf Gold durchsuchen.
10.) Immer noch so negativ, dann bleibt nur eines, kommen Sie nach Frankfurt, und Informieren Sie sich, wie das bei PIM , gehandhabt wird. Gerne gebe ich Auskunft und würde mich als Fahrgemeinschaft anbieten. Mein Zimmer in Steigenberger ist für den 6/7 April in Frankfurt reserviert. So jetzt kommt der Frühling und da gibt es so wie so kein Schneeball mit ..oder ohne System mehr.

Mit einem goldigen Gruss

Danke


[url=][/url][url=]
 
Verfasst am: 21.03.2013 – 12:01
Ja,ja Ernst0014,


wer es glaubt wird selig.

Aus http://www.pim-gold.com/brochure/vertrieb/index.html#/16/zoo...

Klick

Also werden Geschäftspartner gesucht an deren Verkäufen man beteiligt ist. Nix anderes als ein Schneeballsystem.
 
Verfasst am: 21.03.2013 – 13:41
Das Einzige, was mich mit Sorge erfüllt: Dass der Beobachter so etwas nicht sofort löscht!!!
 
Verfasst am: 21.03.2013 – 17:55
Ernst0014
Da inszenierst du dich ja ganz schön mit deinem angeblichen Goldbesitz. Ich weiss echt nicht ob ich lachen oder weinen soll wenn ich deinen Beitrag lese, da lachen gesund ist , lache ich lieber.
Ich hoffe einfach, dass bei diesem dubiosen Geschäft für möchtegerne Reiche nicht allzuviele zu Schaden kommen.

Mit einem skeptischen Gruss

Barbara_M.

 
Verfasst am: 21.03.2013 – 18:47
Ludwig Götzinger wieder in Freiheit und wieder in Sachen Kapitalanlage,
mit PREMIUM INVEST MANAGEMENT PIM für Goldsparen unterwegs.
GVP Darmstadt ?Wir vertreten geschädigte Anleger der inzwischen insolventen GVP Vermögensberatungs GmbH Darmstadt (bzw. deren "Tochterfirmen" GVP Finance Suisse, GVP s.a.r.l. Luxemburg, GVP Ltd. Dublin). GVP stand ursprünglich für "Gute Vorsorge Partner" was angesichts einer Schadenssumme von weit über 50 Millionen Euro in den Ohren der Geschädigten wie Hohn......


http://www.gomopa.net/Finanzforum/grauer-markt/premium-inves...

http://antifraudintl.org/archive/index.php/t-73333.html

http://www.finanzfrage.net/frage/wer-hat-erfahrung-mit-golds...


http://www.goldseiten-forum.de/index.php?page=Thread&threadI...

Ich habe nur kurz nach Mesut Pazarci, Chef von PIM, gesucht und das Obige gefunden.
 
Verfasst am: 09.04.2013 – 21:08
Ich arbeite nun seit fast 25 Jahren in meinem Job als Finanzberater, seit über 3 Jahren nun auf Honorarbasis ohne Provisionsinteressen und werde bei meinen Mandanten fast täglich mit dubiosen Kapitalanlagen konfrontiert. So auch vor einem guten halben Jahr mit den erstmal doch unseriös klingenden 10-11% sicheren Ertrags aus dem Goldhandelsgeschäft dieses Unternehmens bei Frankfurt.
Zusammen mit Kollegen haben ich mir dann dieses Geschäftsmodell näher angesehen und dann die grundlegenden Unterschiede zur sonst üblichen Goldspekulation herausgearbeitet.
Jeder Geldanleger hat ja grundsätzlich die Möglichkeit, sein Geld dort zu investieren, wo er es für am sichersten, oder am rentabelsten, oder irgendwo dazwischen für sich für am besten geeignet hält.
Frage: können Sie mir ein einziges Investment nennen, bei dem das Institut seinen Kunden sagt: "nehmt doch bitte den Gegenwert Eurer Einlage wieder mit zu Euch nach Hause, dort ist er am besten aufgehoben, bringt mir die Ware in einem Jahr wieder und Ihr bekommt Euren Einsatz und den entsprechenden Erlös wieder zurück", welche Bank, Versicherung o.ä. macht das?
Ich habe bisher in den ganzen Jahren nur solche Anlageformen gefunden, bei denen der Anleger ein Stück Papier in die Hand bekommt mit einem Versprechen, zum Ablauf sein Geld und eine Verzinsung/Rendite/Ertrag zurück zu bekommen. Bis ich dieses Modell kennen gelernt habe. Denn genau hier ist die erste Variante der Fall. Man kann jetzt natürlich sagen, das Gold kann ich doch auch billiger beim Händler oder bei der Bank kaufen, dort bekomme ich es ja auch mit nach Hause. Stimmt, aber das kann man zu gleichen Preisen bei PIM auch. Vergleicht doch mal die Preise von z.B. ProAurum oder jeder Bank mit denen von PIM auf deren Internetseite. Da liegt PIM ganz am Markt.
Hier muss man erst mal verstehen, dass es sich um verschiedene Modelle handelt. Beim einen Modell tausche ich Geld gegen Gold zum echten Marktpreis, habe alle Chancen, aber auch alle Kursrisiken.
Beim anderen Modell, und genau das ist das Interessante, um das es hier geht, tausche ich Geld gegen Gold zum etwas höheren "PIM-Festpreis", bekomme den Gegenwert aber auch als Ware ausgehändigt und die schriftliche Zusage der Rücknahme nach 12 Monaten zum fest vereinbarten höheren Rücknahmepreis.
Ernst0014 hat es einfach verstanden, dass es hier nicht um Spekulation mit dem Goldpreis geht, sondern um ein ganz normales Handelsgeschäft. Und eben um die Beteiligung eines Anlegers am Handelsgeschäft des Goldhandelshauses PIM und an deren Gewinnen. Und ich denke, Sie können nachvollziehen, dass für ein Handelshaus (übrigens in nahezu jeder Branche) nicht der Preis der Ware ausschlaggebend ist, sondern die Handelsmarge. Und die fällt immer an, egal ob der Preis oben oder unten steht. Und jedes Unternehmen braucht Mitarbeiter, die die entsprechende Ware verkaufen.
Ich habe diese Ware inzwischen auch gekauft und überlasse die sonstigen Dinge den Menschen, die mit gefährlichem Halbwissen dran glauben, dass Zypern nur ein Einzelfall ist, dass die eigene Währung stark und stabil ist, dass Geld mehr ist als Papier und etwas Baumwolle, etc.
Noch ein paar Anmerkungen zu den Kommentaren und Links:
- es gibt inzwischen klare schriftliche Stellungnahmen, dass PIM und Götzinger keinerlei Verbindungen haben und hatten, aber was mal jemand im Internet geschrieben hat, bleibt nun mal für immer dort und wird immer wieder hervorgekramt, richtiger wird es dadurch aber trotzdem nicht
- es gibt bisher nicht einen einzigen Fall, bei dem ein Kunde seine Ware (Gold) nicht bekommen hat, wäre es anders, ginge das sicher nicht nur in einem Forum als gern zitierter Beitrag herum, sondern auch in anderen Veröffentlichungen. Wer sich etwas Mühe macht (das war der Anfang meiner Recherche für einen meiner Mandanten) kann sich sogar zum Unternehmen selbst bemühen (habe ich getan) und dort mit dem Geschäftsführer sprechen und sich persönlich von diversen Dingen vor Ort überzeugen (auch das habe ich inzwischen mehrfach getan)
- "Schneeballsystem", das kann mir sicher von Ihnen keiner so richtig erklären, was das denn genau ist, lässt sich übrigens ganz einfach googeln, abgesehen davon, dass ein solches nicht nur unseriös, sondern sogar verboten ist (zumindest in Deutschland), besteht so ziemlich jedes Unternehmen bis hinunter zur Familie aus einem strukturierten Aufbau, jeder Abteilungsleiter in jeder Firma verdient an seinen "Untergebenen", er übernimmt Verantwortung und hat damit auch das Recht darauf, jeder Firmeninhaber verdient am Umsatz, den seine Außendienstler machen ...
- es gibt keine "Eintrittssumme", Seminare werden nicht verkauft, sondern im Gegenteil, vom Unternehmen sogar noch bezuschusst, um die "Verkäufer" (ja, das sind sie tatsächlich, ist das denn was Schlechtes?) so gut wie möglich mit dem Thema vertraut zu machen
- Sie müssen NICHT 7 Tage warten, Sie können direkt dorthin fahren und Ihr Gold abholen
- was machen Sie, wenn Sie vor einem halben Jahr Gold gekauft haben und das Geld heute wieder brauchen? Kursverlust = Geldverlust, keiner kann Ihnen einen dauerhaften Anstieg garantieren - beim Handel ist der Goldpreisverlauf egal, niedrigerer Goldpreis = mehr Ware, höherer Goldpreis = weniger Ware, aber eben höherer Wert
- es ist immer leicht, etwas mies zu machen, denn wenn es später tatsächlich doch funktioniert hat, erfährt es ja keiner mehr und keiner macht den Abratenden für entgangene Gewinne haftbar
- es gibt inzwischen genug Firmen, die sich für ein paar hundert Euro, Stutz oder Dollar "Kommentare kaufen", um ein anderes Unternehmen zu diskreditieren
- es gibt viele Menschen, die seit vielen Jahren immer wieder sehr hohe Gewinne erwirtschaften und andere, die nur davon träumen,
der einzige Unterschied zwischen diesen beiden ist, dass der eine Informationen hat, die der andere nicht hat

Abschließend nochmals einen kleinen Vergleich: Nehmen Sie ein Unternehmen aus der Anlagebranche und nehmen Sie PIM. Investieren Sie in jedes der beiden Unternehmen 100.000,- Euro.
Bei Unternehmen 1 erhalten Sie ein Zertifikat über Ihre Einlage und eine Zusage über Zinsen, bei PIM erhalten Sie Goldbarren und eine Zusage über Ertrag. Nach einem Jahr wollen Sie Ihr Geld wieder abholen. Beide Unternehmen sind Konkurs. Bei Unternehmen 1 Haben Sie ein Papier in der Hand, bei PIM Goldbarren. Wo hätten Sie Ihr Geld lieber angelegt?
3 Monate vor der Lehmann.Pleite wurde die Lehmann-Bank von Standard&Poors noch zur sichersten Kategorie gezählt. Wie gut steht Ihre Anlagegesellschaft heute da?
 
Verfasst am: 17.04.2013 – 14:14
Das tönt ja alles sehr gut. Trotzdem finde ich es noch etwas riskant, bei PIM in Gold zu investieren....Über die Firma ist wenig bekannt und die Verkäufer könnten doch einfach mit meinem Geld untertauchen. Ist das wirklich noch niemandem passiert? Und hat ausser Ernst schon jemand Gold von PIM bekommen?
 
Verfasst am: 18.04.2013 – 14:07
Nun ja, eine 100%ige Sicherheit gibt es wohl nirgends.
Würde man immer alles nur bei eingesessenen etablierten Firmen machen, gäbe es aber wohl kaum Fortschritt.
Jeder Bankdirektor kann übrigens auch in den Tresor seiner Bank gehen, sich dort die Taschen vollmachen und verschwinden.
Die Verkäufer selbst haben übrigens auf das Kundengold keinen Zugriff. Das geht über spezielle Werttransportunternehmen.
Ich habe übrigens auch Gold von dort. Aber das kann ja auch wieder nur ein Verkaufstrick von mir sein, das zu sagen. Teste es doch mal an, warte das Ergebnis an und mach Dir Dein eigenes Bild. Jeder kann darüber erzählen, was er dazu meint, alles davon kann in manchen Teilen stimmen oder auch falsch sein. Von den anderen Kommentatoren hier hat sicher noch niemand investiert, sonst wären ja die abweisenden Beiträge nicht gekommen. Und von denen, die investiert haben, ist vermutlich niemand sonst hier im Forum oder beachtet die Beiträge nicht, weil er ja weiß, dass es seine Richtigkeit hat mit dem Unternehmen. Und wenn tausend andere schreiben würden, sie hätten Gold erhalten, kennst Du diese ja auch nicht und weißt trotzdem nicht, ob das alles stimmt.
Noch ein kleines Wort zum Thema Sicherheit in Festverzinslichen Papieren: seit dem 01.01.2013 haben die Eurostaaten ein neues Gesetz auf den Weg gebracht namens Collective Action Clause (kollektive Handlungsklausel). Gut, zugegeben, das betrifft die Schweiz auf den ersten Blick nicht, aber eben nur auf den ersten Blick. Sucht mal nach den Risiken dieser Klausel für alle neuen Staatsanleihen und denkt drüber nach, ob die vielgepriesene Sicherheit überhaupt noch eine ist.

 
Verfasst am: 18.04.2013 – 15:19
Hallo Transparent

Kannst du mir mal bitte erklären, wie das mit dem "PIM-Depot 21" genau funktioniert ? Die folgenden Fragen hätte ich:

- Welcher Preis für den Kauf von 1 g Gold wird im Moment angewandt ?

- Im Beispiel steht: "Kauf 55,00 EUR für 1 g Gold=Rückkauf derzeit 60,94 EUR". Wird dieser Rückkaufspreis beim Ankauf definiert oder am Ende der Laufzeit ? Und ist dieser immer um diese ca 10% p.a. höher als der Ankaufspreis ?

- Kann ich das Gold alternativ auch Ausliefern lassen ?

Merci schon mal.
 
Verfasst am: 18.04.2013 – 22:58
Eigentlich erstaunt mich gar nichts mehr, was da alles für Renditen sei es von Aktien, Fonds und Gold den Leuten vorgegaukelt wird von Finanzberatern.

Seit über 30 Jahe verfolge ich dieses Geschehen seien es Rohstoffe, Edelmetalle, Aktien und Fonds etc. Akribisch habe ich die Empfehlungen meiner Banken-Berater aufgeführt.
Anfänglich fast 20 Jahre mit einer alten Kugelkopfschreibmaschine und Taschenrechner einfach mal hypothetisch aufgezeichnet ohne Investition und es in der Regel 5 Jahr betrachtet.
Heute mit Excel - Tabellen seit 8 Jahren.

Die Resultate dieser Investment - Spezialisten resp. Verkäufern waren ernüchternd.
Hätte ich auf diese feinen in dunkel gekleideten Herren gehört wäre ich heute Pleite.

So habe ich praktisch fast immer das Gegenteil gemacht was mir Spezialisten angeraten haben und hatte selbst in den letzten 15 schlechten Jahren eine moderate Rate, durchschnittlich zwischen 13 bis 16 Prozent erzielt, inkl. den 2 Bruchpapieren auf denen ich halt noch so ein paar Jahre sitzen bleiben muss.

UBS habe ich zum Entsetzen der Bank damals fast für 70 verkauft.....die Bänker konnten mich nicht zum halten bewegen.
Heute dümmpelt sie zwischen 12 bis 15 Franken.
Mit den tollen Gewinnen zahlte ich meine Hypothek in der Schweiz fast vollständig ab.

Mit den Gewinnen an der Istanbuler Börse kaufte ich vor fast 10 Jahren 4 Luxuswohnungen an Meer. 3 sind habe ich inzwischen mit grossem Gewinn verkauft, dass ich mich fast schämen müsste was ich dabei verdient habe.

Hab jetzt vor 2 Jahren wieder 4 grössere türkische Positionen gekauft. 2 rentieren supergut haben sich fast verdreifacht, eine steigt mittelmässig und eine ist in den Brüchen. 3 werde ich in den nächsten 2 bis 3 Monaten verkaufen......und die Dritte verschwindet vielleicht oder wird von Staat gestützt.

Man muss sich mit den Unternehmen befassen, was produzieren sie, eingehend die Jahresberichte lesen ? Was für Visionen haben sie ? Einfach ein goldenes Luftschloss zu kaufen geht meistens in die Hosen.

Und bei uns hier im Lande wird nun ein grosser Flughafen HUB, gebaut. So werden wir mal an Ort und Stelle einen Augenschein nehmen und mit den entsprechenden Stellen dann reden.
Das Bauchgefühl wird sich dann schon melden ob Kaufen oder nicht.
Eine Schulung gibt es dort aber nicht. Wozu auch !






 
Verfasst am: 08.08.2013 – 20:22
Habe mitlerweile seit über einem Jahr soviel Gold der PIM- Kunden in den Händen gehalten, das ich wohl damit mein Wohnzimmer tapezieren könnte.
 
Verfasst am: 30.09.2013 – 18:50
Vielleicht sollten die Ungläubigen hier mal wieder auf den Link von gomopa gehen oder sich über Google mal wieder zu diesem Thema schlau machen, es hat sich nämlich viel getan. Die Rufmordkampagne, die ein paar schäbige Neider versucht haben, wurde vollständig widerlegt und hat dem Unternehmen einen kräftigen Turbo verpasst. Schaut Euch demnächst ruhig auch mal auf deren neuen Homepage um. Launch wird im Laufe der kommenden Woche sein Die nicht ausgelieferte Ware wird übrigens bei ViaMat eingelagert. Die sollten in der schönen Schweiz ja bekannt sein -)
 
Verfasst am: 07.10.2013 – 16:11
Gold kauft man in der Regel auf der Bank!
 
Verfasst am: 07.10.2013 – 17:30
Richtig, in der Regel ist das leider so. Vergleicht man aber mal die Preise für An- und Verkauf bei den Banken, stellt man schnell fest, dass man dort auch wesentlich länger braucht, um als Kunde in die Gewinnzone zu kommen, da Banken mit die höchsten Spannen haben, seht doch einfach selbst mal nach und überzeugt Euch selbst icon_wink.gif
Macht es Sinn, sein Geld so anzulegen, wie es einem Banken und Versicherungen seit Jahrzehnten vorschlagen oder sollte man nicht besser so investieren, wie es Banken und Versicherungen und sogar Staaten selbst tun? Ich kenne keine Bausparkasse, die ihr Geld in Bausparverträgen anlegt und keine Versicherung, die ihr Geld in Lebensversicherungen investiert.