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Unseriöses Geldangebot

Text:
  • Giuseppe Botti
Ausgabe:
15/03

Frage: Ich erhalte laufend Briefe und E-Mails aus Nigeria, Kongo und anderen afrikanischen Staaten. Die Absender versprechen mir jeweils sechsstellige Summen, wenn ich ihnen bei Geldtransfers in die Schweiz helfe. Wie soll ich reagieren? Simon H.

Den Absendern geht es nur darum, Vorauszahlungen zu erlangen oder mit Blankounterschriften, persönlichem Geschäftspapier oder ausländischen Kontonummern andere Betrügereien zu begehen. Bereits 1996 warnte das Bundesamt für Polizei vor solchen Anfragen.

 

Die Betrüger operieren mit gefälschten Dokumenten von Banken, Anwälten und Ministerien. Meist geht es angeblich um Erbschaften oder blockierte Guthaben, die nur via ein Schweizer Bankkonto ausser Landes gebracht werden könnten. Als Dank für die Mithilfe wird ein Teil des Geldes versprochen. In den Schreiben werden Sie aufgefordert, Angaben über Ihr Konto zu machen. Antworten Sie nie! Die Täter kämen so an Daten, die betrügerischen Zwecken dienen könnten – etwa der Plünderung Ihres Kontos.

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© Beobachter Ausgabe 15 vom 24. Jul 2003 - Alle Rechte vorbehalten

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