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Missbrauch im Netz?

Text:
  • Giuseppe Botti
Ausgabe:
4/02

«Ich stiess im Internet auf ein seltenes Buch. Das Antiquariat befindet sich in den USA, und die Rechnung kann ich mit Visa zahlen. Wie sicher bin ich, wenn ich die Kreditkartennummer angebe? Und welche Garantie habe ich, dass mir der Buchhändler nicht zu viel belastet?» Josef K.

Hundertprozentige Sicherheit gibt es im Internet nicht. E-Mails sind daher wie offene Postkarten zu behandeln. Aber es wäre übertrieben vorsichtig, hinter jedem Verkäufer eine Gefahr zu sehen. Mit Kreditkartennummern kann nicht nur im Internet Missbrauch betrieben werden, sondern in jedem Geschäft. Daher ist die monatliche Kreditkartenabrechnung sofort zu prüfen; spätestens innert 30 Tagen müssen unkorrekte Belastungen bei der Kreditkartenorganisation begründet werden. Es liegt am Verkäufer, die Rechtmässigkeit zu beweisen. Gegen überhöhte Preise kann sich der Käufer höchstens schützen, indem er auch Zusatzkosten wie Porti und Zollgebühren vorher abklärt.

© Beobachter Ausgabe 4 vom 22. Feb 2002 - Alle Rechte vorbehalten

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