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Online-Shopping

Vertrauen ist gut...

Text:
  • Fred Frohofer
Ausgabe:
19/07

Viele Leute hüten sich, ihre Kreditkarte für Einkäufe im Internet zu benutzen. Hält man sich jedoch an gewisse Regeln, braucht man Missbräuche kaum zu fürchten.

Kreditkarten eignen sich hervorragend, um international einkaufen zu können. Übermitteln Sie die Kartenangaben aber nur dann online, wenn die Daten verschlüsselt übertragen werden. In diesem Fall steht vor der Adresse der Webseite «https» statt nur «http». Die Verschlüsselung erkennen Sie auch an einem kleinen Vorhängeschloss am Fensterrand des Browsers; ein Klick zeigt, auf welcher Stufe verschlüsselt wird. Ab einem 128-Bit-Schlüssel ist die Verbindung sicher und kann von Dritten nicht mehr eingesehen werden.

Wird der Bezahlungsvorgang im Shop unverschlüsselt durchgeführt, ist Vorsicht geboten. Keinesfalls sollten Sie dann die Kreditkartendaten online übermitteln, denn sie könnten von anderen Computern aus gelesen und missbraucht werden. Theoretisch könnten Sie die Daten stattdessen telefonisch durchgeben - die Frage ist allerdings, ob ein solcher Händler wirklich seriös ist. Denn um verschlüsselte Seiten anzubieten, ist eine Zertifizierung nötig. Wer kein Zertifikat hat, will entweder die Kosten dafür sparen oder ist für die Zertifizierungsstelle nicht vertrauenswürdig.

Sehr geschickte Hacker bringen es durchaus zustande, Zertifikate zu fälschen und entsprechend verschlüsselte Seiten anzubieten. Sind Sie einem solchen Hacker auf den Leim gekrochen, dann müssen Sie sofort handeln: Lassen Sie die Kreditkarte sperren. Kontrollieren Sie die Abrechnung. Falls Buchungen vorgenommen wurden, erklären Sie dem Kartenanbieter, dass für die abgebuchte Summe keine vertragliche Grundlage besteht. Wurde Ihr Konto bereits belastet, fordern Sie das Geld vom Kreditkartenunternehmen zurück.

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© Beobachter Ausgabe 19 vom 12. Sep 2007 - Alle Rechte vorbehalten

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