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SOS Beobachter

Einfach ein bisschen mehr Menschlichkeit

Text:
  • Daniel Benz
  •  und Gee-Ly
Ausgabe:
24/08

Die Invalidenversicherung steht unter Spardruck. Und gibt diesen an ihre Klienten weiter. Dadurch bleiben die Bedürfnisse gesundheitlich angeschlagener Menschen oft auf der Strecke. Die Stiftung SOS Beobachter springt da ein.

«Es war bedrohlich», sagt der kleine, drahtige Mann, der es sich eigentlich abgewöhnt hat, über die schwierigen Zeiten in seinem Leben zu grübeln. Doch im Januar 2008 sah es tatsächlich düster aus für den Italiener Sebastiano Correnti, der seit 1965 im Solothurnischen lebt. Nach einer Gesundheitskontrolle strich die Invalidenversicherung Knall auf Fall seine IV-Rente, die ihm seit über zehn Jahren geholfen hatte, über die Runden zu kommen. Kein Einkommen und unbezahlte Steuern: «Bei mir stand alles auf null.»


Der geschiedene Vater zweier Teenager hatte sich nach einer abgebrochenen Malerlehre als Hilfsarbeiter den Lebensunterhalt verdient, doch 1997 ein böser Befund: Lungenkrebs, inoperabel. Es folgten Bestrahlungen und Chemotherapien, die Ärzte stellten Arbeitsunfähigkeit fest, die IV sprach eine volle Rente. 2004 dann ein Autounfall, bei dem Correntis linke Körperhälfte gravierend geschädigt wurde; ein Bein ist seither kürzer. An Arbeit war weiterhin nicht zu denken, auch wenn der Tumor sich inzwischen beruhigt hatte.

«Mit freundlichen Grüssen»

Dass der Krebs nicht mehr wuchert, war für die IV-Ärzte bei der letzten Rentenüberprüfung auch der Grund, die bisherige Einschätzung umzukrempeln: Statt als zu 100 Prozent arbeitsunfähig gilt Sebastiano Correnti nun als zu 75 Prozent arbeitsfähig. Eine seriöse Abklärung von Möglichkeiten für seine berufliche Wiedereingliederung gab es jedoch nicht. Der 52-Jährige erhielt von der IV - «mit freundlichen Grüssen» - einzig die lapidare Empfehlung, «sich nun bei der regionalen Arbeitsvermittlung (RAV) anzumelden». Damit war das Problem nicht erledigt, sondern nur weitergereicht: Wer so lange weg ist vom Job, ohne Berufsabschluss dasteht und gesundheitlich angeschlagen ist, um den reisst sich der Arbeitsmarkt nicht.

Doch mit dem Engagement von SOS Beobachter begann für den Mann aus Sizilien wieder die Sonne zu scheinen: Die Stiftung beglich die Rechnung für die juristische Überprüfung seiner Rentenaufhebung. «Damit war ich diese finanzielle Sorge los», so Sebastiano Correnti, «eine grosse Erleichterung.» Zwar ergab die Rechtsabklärung, dass eine Anfechtung des IV-Entscheids kaum Aussicht auf Erfolg hätte, dafür kam auf anderer Ebene Bewegung in den Fall: Das RAV regte eine Umschulung zum Taxifahrer an. Die IV bot Hand und gab eine Kostengutsprache - allerdings unter der Auflage, dass Correnti belegt, nach bestandener Prüfung eine Anstellung auf sicher zu haben. «Wer gibt einem schon eine Stelle auf Vorrat?», wundert er sich noch heute. Zum Glück hat er einen lokalen Taxihalter im Freundeskreis, der ihm den Gefallen tat. Diese Auflage sei ihm als Schikane vorgekommen, sagt Correnti, wie er sich überhaupt von der IV nicht unterstützt fühlte: «Sobald meine Rente gestrichen war, hat man mich alleingelassen.»

Klagen wie diese kennt Thomas Schneider, Leiter der Stiftung SOS Beobachter, nur zu gut. Seit die unter Spardruck stehende IV strenger ist, wenn es um die Gewährung von Renten und sonstigen Leistungen geht, sei die Verunsicherung unter den Gesuchstellern merklich gewachsen. «Nach einem ablehnenden Entscheid der IV wissen viele nicht mehr weiter. Es fehlt an der Vernetzung mit anderen Einrichtungen des Sozialsystems», kritisiert er. Wo möglich und sinnvoll, versuche SOS Beobachter, in die Lücke zu springen - «als Überbrückungshilfe, denn wir können natürlich keine Ersatz-IV sein».

Schneider sieht die Stiftung SOS Beobachter gleichsam als menschlichere Variante des anonymen Apparats Invalidenversicherung, wo ein striktes Regelwerk das Handeln bestimmt. «Wir hingegen stellen die Bedürfnisse der Menschen ins Zentrum», sagt er. Die Maxime sei, Angebote zu ermöglichen, die nicht auf dem Leistungskatalog der IV stehen, die unterstützungsbedürftigen Leuten aber die Alltagsbewältigung erleichtern und zu mehr Selbständigkeit beitragen (lesen Sie dazu die nachfolgenden Porträts).

 

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Viele fühlen sich abgewimmelt

Auch andere Hilfsorganisationen spüren die Auswirkungen der restriktiven IV-Praxis, die politisch gewollt ist und über Einsparungen erzwungen wird. Jürg Gassmann von Pro Mente Sana, die sich für die Anliegen von psychisch Kranken einsetzt, fasst die Gemütslage so zusammen: «Die Leute fühlen sich ausgeliefert, weil sie nicht mehr wissen, was sie bei der IV erwartet. Das ist kein gutes Zeichen bei einer Sozialversicherung.» Agile, der Dachverband der Behinderten-Selbsthilfe, will dieses Gefühl mit härteren Fakten untermauern und hat deshalb das «Monitoring 5. IVG-Revision» lanciert, um konkrete Fälle zu dokumentieren. Ausgewertete Resultate sind noch nicht verfügbar, weshalb Ursula Schaffner, Leiterin Sozialpolitik bei Agile, nur eine vage Stimmungsmeldung durchgeben kann. Viele Gesuchsteller, so ihr Eindruck, würden auf den IV-Stellen wenig Entgegenkommen spüren, fühlten sich gar abgewimmelt. «Und dann trauen sie sich oft nicht, sich zu wehren.»

Das Ziel: Weniger Neurentner

Stefan Ritler, Präsident der IV-Stellen-Konferenz (IVSK), lässt solche Pauschalurteile über die praktische Arbeit an der IV-Front nicht gelten. Dass unter Versicherten und Gesuchstellern eine gewisse Verunsicherung herrscht, bestreitet er indes nicht. «Sicher läuft noch nicht alles wunschgemäss. Doch das neue Gesetz bringt erhebliche Veränderungen mit sich, da ist es nicht verwunderlich, dass Fragen offenbleiben», sagt Ritler. Ein zentrales Element der erst seit elf Monaten umgesetzten Revision sei die Früherfassung, und hier würden die Betroffenen eng begleitet.

Der Effekt dieser Bemühungen bleibt nicht aus. Allein im ersten Halbjahr 2008 gingen bei den kantonalen IV-Stellen 4700 Meldungen zur Früherfassung von Personen ein, die Gefahr laufen, aus dem Erwerbsprozess zu fallen. Knapp die Hälfte davon konnte nach einer Abklärung erste Unterstützungsmassnahmen in Anspruch nehmen. Solche Erfolgsmeldungen kann die finanziell klamme IV gut gebrauchen, wenn das Stimmvolk im kommenden Mai einer befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer zustimmen soll, um das jährliche Defizit von 1,6 Milliarden Franken auszugleichen. Als Antwort auf die geforderte Kostensenkung heben die Verantwortlichen der Sozialversicherung auch gern eine weitere Zahl hervor: Die Zahl der Neurentner liegt noch bei rund 19'000 pro Jahr; 2004 waren es 28'000 gewesen.

Vergeblich auf Hilfe der IV gewartet

Die Kehrseite dieser Entwicklung benennen andere. «Hinter jeder eingesparten Rente steht ein individuelles Schicksal», sagt Daniel Schilliger, Rechtsanwalt beim Invalidenverband Procap. Die IV habe mit ihrer rigorosen Beurteilungspraxis das Augenmass verloren: «Wer heute krank wird, büsst für das Laisser-faire der Vergangenheit.» Schilliger kritisiert insbesondere die enge Sichtweise der Versicherungsmedizin, die sich mit der Beurteilung des behandelnden Arztes oder der realen Situation auf dem Arbeitsmarkt kaum auseinandersetze. «Die IV argumentiert im luftleeren Raum. Der Bezug zum Alltag der Menschen mit einem Handicap fehlt.»

Dem widerspricht IVSK-Präsident Stefan Ritler dezidiert. Bei der Beurteilung der Rentenfrage gehe es ausschliesslich um den Zusammenhang zwischen gesundheitlicher Beeinträchtigung und Erwerbseinbusse. Damit grenze sich die IV sinnvoll von der Arbeitslosenversicherung und der Sozialhilfe ab, so Ritler. «Bei der beruflichen Eingliederung stehen hingegen die subjektive Einschätzung der Betroffenen, ihre Ressourcen und die zumutbaren Arbeitsmöglichkeiten im Vordergrund.»

Diesbezüglich sollen künftig auch Personen, die schon länger eine IV-Rente beziehen, verstärkt ins Visier genommen werden. Im Februar will der Bundesrat ein neues Massnahmenpaket vorlegen, das unter anderem vorsieht, bei der regelmässigen Rentenüberprüfung gezielt abzuklären, ob eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt möglich sei. Der Weg dorthin soll dann mit Coaching und Integrationshilfen erleichtert werden. Die IV hofft, damit über fünf Jahre 8000 der heute 250'000 Vollrenten einzusparen.

Klingt gut. Sebastiano Correnti allerdings hat in ebendieser Situation vergeblich auf Unterstützung durch die IV gewartet. Doch was kümmerts ihn: Er hat nach der Umschulung die nötigen Prüfungen bestanden und ist nun Taxifahrer. In dieser Rolle kann man ihn sich gut vorstellen: gepflegtes Auftreten, vorne Halbglatze, hinten Zopf, gutgelaunt und charmant - wie im Film. Er ist zufrieden, «wieder zu wissen, weshalb man am Morgen aufsteht». Er verdient um die 2500 Franken im Monat, nicht viel, aber genug. Manchmal hat er Schmerzen als Folge des Unfalls, doch wichtig ist, dass sein Krebs ruhig ist. «Den habe ich weggelegt», sagt er, «wie alles, was mir in der Vergangenheit passiert ist.»

«Diesmal habe ich Glück gehabt»

Für die Statistik der Invalidenversicherung ist der Fall eine Erfolgsstory: Arbeit statt Rente - wer will das nicht? Dazu beigetragen hat die IV wenig, Correnti selber hingegen sehr viel. Ebenso ein engagierter RAV-Berater, ein befreundeter Taxihalter und spendable Beobachter-Leser. «Diesmal habe ich Glück gehabt», sagt Correnti und lacht. Nach dem Fehlstart geht sein Jahr gut zu Ende.

 




Portrait


Brigitte Sommerhalder

Endlich mal nicht nur Pech

Das Leben der 52-Jährigen ist von Schicksalsschlägen geprägt. SOS Beobachter hat ihr nun eine Maltherapie ermöglicht - ein Highlight in ihrem Alltag.

Nach der letzten Maltherapie fühlte ich mich total entspannt», erzählt Brigitte Sommerhalder aus Wohlen AG. Sie zeigt Bilder, die sie zusammen mit ihrer Therapeutin Christine Berger gemalt hat. Die unterschiedlichen Malstile sind gut erkennbar - doch die Begegnung der Farben in der Mitte zeugt von Harmonie. «Die Chemie zwischen mir und Christine hat bereits beim ersten Treffen gestimmt», bestätigt die IV-Rentnerin. «Und dann hat mich die Therapeutin Schritt für Schritt aus meiner Depression geholt.»

Brigitte Sommerhalders Leben hat mit einem Gebrechen angefangen: Schwerhörigkeit. Die Schule musste sie in einem Heim absolvieren. Der nächste Schicksalsschlag brachte sie im wahrsten Sinne des Wortes zu Fall: Als sie schwanger war, fiel sie unvermittelt ins Koma. Diabetes, lautete die Diagnose. Die Pechsträhne hielt an. Vor zwölf Jahren erlitt sie einen Hirnschlag, und vor zwei Jahren versagten die Nieren ihren Dienst. «Das war der Tiefpunkt», hält sie trocken fest.

Dreimal pro Woche muss Brigitte Sommerhalder eine Dialyse über sich ergehen lassen; nach diesen Blutreinigungen ist sie jeweils total erschöpft. Auch einen Tag später reicht die Kraft nicht aus, um allein den Einkauf zu besorgen. «Da bin ich unendlich froh um die Spitex. Nur dank dieser Hilfe bewältige ich den Alltag.»

Mit Hoffen und Bangen wartet sie auf eine Spenderniere. Allerdings: «Man weiss ja nie, ob der Körper eine fremde Niere abstösst», gibt sie zu bedenken. Jammern ist trotz allem nicht ihre Sache: «Wenn man krank ist, geniesst man die Sonnenseiten des Lebens noch intensiver, denn sie sind nicht selbstverständlich.» Die Besuche der Familie ihres Sohnes mit den beiden Enkeln und die Treffen mit ihren Eltern sind die Highlights in ihrem Leben - und die Maltherapie. «Sie ist oft Ausgangspunkt für intensive Diskussionen. Anhand der Farben erkennt Christine Berger meinen Gemütszustand, und wir gehen ans Aufarbeiten meiner Probleme.»

Dass ihr SOS Beobachter - und damit letztlich die Leserschaft des Beobachters - diese Therapie ermöglicht hat, erfüllt Brigitte Sommerhalder mit Dankbarkeit.

Urs von Tobel

 

 

 

Thomas Mauch

Er kann wieder Gas geben

SOS Beobachter zahlte ihm einen grossen Anteil an seine neue Vespa. Damit der IV-Rentner in aller Herrgottsfrühe Zeitungen austragen kann.

Der 38-Jährige trägt eine runde Nickelbrille und eine Toni-Vescoli-Frisur. In der Wohnung hängt ein zwei Meter langes, mit Filzstift gemaltes Bild. Ein Dorf oder eine Kleinstadt aus der Vogelperspektive. Hat er selber gemalt. Doch bei näherem Betrachten stimmt etwas nicht: Die Häuser mit ihren roten Dächern, die Fassaden - sie sind von vorne gemalt statt von oben. Das erinnert an Bilder des Berner Art-brut-Künstlers Adolf Wölfli. Überall im Raum sitzen oder liegen Plüschtiere.

Thomas Mauch ist lernbehindert, lebt von einer IV-Rente und Ergänzungsleistungen. Um ein Zubrot zu verdienen, trägt er montags bis samstags von fünf Uhr morgens bis 6.30 Uhr in Chur Zeitungen aus. Neulich gab die Vespa den Geist auf, doch Mauch benötigt sie für seinen Job. SOS Beobachter und Pro Infirmis zahlten ihm deshalb einen grossen Teil an einen neuen Töff. Mauch selber steuerte 550 Franken bei.

Dass er selbständig in einer Zweizimmerwohnung lebt, ist nicht selbstverständlich. Thomas Mauch und seine vier Geschwister wuchsen, wie man so sagt, in schwierigen Verhältnissen auf. Er wurde «in Heimen herumgeschleikt», landete mit 14 als Pflegekind auf einem Bauernhof, wo er Hunger leiden und als billige Arbeitskraft herhalten musste. Es folgte abermals die Einweisung in ein Heim, wo er eine Anlehre als Landwirt machte. Anschliessend arbeitete er in der Landwirtschaft und in einer geschützten Werkstätte.

Seit zwölf Jahren trägt er Zeitungen aus. Dass er noch vor den Hühnern aufstehen muss, macht ihm nichts aus, «ich bins von der Landwirtschaft her gewohnt». So genehmigt er sich manchmal nach der Tour wie damals nach dem Melken ein üppiges Frühstück: Rösti oder Pizza. Danach gönnt er sich nochmals eine Mütze voll Schlaf, damit er am nächsten Tag ausgeruht seine Vespa starten kann.

Christoph Schilling

 

 



Portrait


Delaja Schoch

Ein entspannteres Leben für die ganze Familie

Das zehnjährige Mädchen ist hyperaktiv und verliert leicht die Beherrschung. Eine von SOS Beobachter ermöglichte Therapie gibt ihr Ruhe.

Er gaukelt und schaukelt, er trappelt und zappelt auf dem Stuhle hin und her - Philipp, das missfällt mir sehr.» Das literarische Denkmal hat der deutsche Arzt Heinrich Hoffmann, Autor des «Struwwelpeters», dem Zappelphilipp vor 160 Jahren gesetzt. Heute spricht man vom Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS); zusätzlich kann eine motorische Hyperaktivität (ADHS) auftreten. Die neurobiologisch bedingte Störung trifft nicht nur das Kind, sondern dessen ganze Umgebung. Esther und Stephan Schoch, Eltern dreier Kinder aus Jegenstorf BE, können davon ein Lied singen. Sie lieben ihre zehnjährige Tochter Delaja von ganzem Herzen - und geraten doch oft an ihre Belastungsgrenze. Delajas ADS macht das Mädchen rastlos, es hat Konzentrationsschwierigkeiten und rastet zwischendurch auch mal aus.

Eine von SOS Beobachter ermöglichte Therapie entschärft das Problem: «Seit Delaja das POL-Training mitmacht, ist sie ruhiger geworden», sagt Esther Schoch. POL steht für praxisorientiertes Lernen. «Auf den ADS-Kindern lastet ein ungeheurer Druck. Sie möchten gern wie die anderen sein - doch das will einfach nicht gelingen», sagt POL-Trainerin Ursula Brülhart.

Entspannung ist zentral bei der Therapie; sie wirkt lösend auf die Muskeln. Das verbessert auch die Feinmotorik - so wird etwa die Schrift des Kindes leserlicher. Solche Erfolgserlebnisse fördern die Freude am Lernen. Intensives Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören, Sehen vermittelt eine höhere Lebensqualität. POL ist aber nur eine Ergänzung zu weiteren Massnahmen: Delaja besucht eine Kleinklasse, und sie wird mit Ritalin behandelt. «Doch es ist augenfällig, wie gelöst sie nach dem Training jeweils ist», sagt Esther Schoch. «Die Hilfe vom Beobachter trägt Früchte.»

Urs von Tobel

 

 

 

Direkte, unbürokratische Hilfe ist nötiger denn je!

Liebe Beobachter-Leserin, lieber Beobachter-Leser

Das Budget reicht oft kaum fürs Allernötigste. Eine unvorhersehbare Ausgabe lässt es schnell und definitiv aus dem Ruder laufen. Die Sozialversicherungen und der Staat drehen angesichts tatsächlicher oder angeblicher Finanzknappheit an der Sparschraube und lehnen Gesuche um Unterstützung immer häufiger ab. Für manche Menschen in bescheidenen Verhältnissen wird es so immer enger in diesem Land.

Susanna Schweizer und Thomas Schneider von der Koordinationsstelle der Stiftung SOS Beobachter kennen die Not dieser Menschen aus rund 3000 Hilfegesuchen, die sie auch dieses Jahr wieder prüfen und bewilligen - wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Wir wollen sicher sein, dass die finanzielle Hilfe wirksam und gerechtfertigt ist. Dabei stellen wir den Menschen hinter dem Hilfegesuch ins Zentrum. Und: Wir können schnell und unbürokratisch entscheiden.

Im Endeffekt sind es aber Sie, liebe Leserin, lieber Leser, die es uns möglich machen, zu helfen: mit Ihrer Spende an SOS Beobachter. Jeder Franken kommt den Hilfesuchenden zugute. Im letzten Jahr haben wir Spenden, Erbschaften und Legate im Betrag von insgesamt 3,4 Millionen Franken in Empfang nehmen dürfen. Das ist ein grosser Akt der Solidarität mit benachteiligten Menschen und ein Vertrauensbeweis für unsere Arbeit. Herzlichen Dank!

Toni Wirz
Präsident Stiftung SOS Beobachter

 

 


Die Wege für Ihre Spende

  • Sie nehmen einen neutralen Einzahlungsschein und überweisen Ihre Spende an: Stiftung SOS Beobachter, 8021 Zürich, Postkonto 80-70-2

  • Sie bestellen auf www.sosbeobachter.ch einen Einzahlungsschein. Dort finden Sie weitere Infos zur Stiftung und das aktuelle Spendenbarometer.

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© Beobachter Ausgabe 24 vom 26. Nov 2008 - Alle Rechte vorbehalten

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