Vorsorge
Postfinance - Kunden falsch beraten
Postfinance-Berater sicherten Kunden bis vor kurzem zu, für die 3a-Vorsorgekonti gelte die volle Staatsgarantie. Das war falsch, wie Postfinance nun eingestehen muss.
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«Wir können Sie beruhigen, denn die bei Postfinance angelegten Gelder sind äusserst sicher», schrieb eine Beraterin von Postfinance an Werner Frei, der ein sicheres Konto für seine Altersvorsorge suchte. «Postfinance hat die Staatsgarantie des Bundes auch für das Vorsorgekonto 3a.» Im Vertrauen darauf überwies Frei seine 3a-Gelder der Post; denn er glaubte davon ausgehen zu können, dass der Bund für jeden Rappen geradestehen würde. Vor vier Wochen fiel Frei aus allen Wolken. Postfinance-Sprecher Marc Andrey gestand ein, dass die Staatsgarantie für die 3a-Konti der Post nicht gelten würden, weil diese von einer UBS-Stiftung geführt werden (siehe Artikel zum Thema «Postfinance: Vorsorgesparer getäuscht»). Nur 30'000 Franken seien abgesichert.
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«Besser begleitet», verspricht Postfinance in ihrer Werbung - «gut» würde eigentlich schon reichen.
© Beobachter Ausgabe 22 vom 29. Okt 2008 - Alle Rechte vorbehalten


