aktualisiert am 10. Jan 2011 10:57Abstimmung
«Für den Schutz vor Waffengewalt»
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Am 13. Februar wird über die Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» abgestimmt. Worum es dabei geht.
Worüber wird abgestimmt?
Die Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» will strengere Gesetze, um den Missbrauch von Waffen zu verhindern.
Welches wären die wichtigsten Änderungen bei einem Ja?
- Ausserhalb des Militärdienstes werden die Feuerwaffen der Armeeangehörigen in gesicherten Räumen der Armee aufbewahrt.
- Angehörigen der Armee dürfen beim Ausscheiden aus der Armee keine Feuerwaffen mehr überlassen werden.
- Ein zentrales, durch den Bund geführtes Waffenregister wird geschaffen.
- Wer eine Waffe erwerben will, braucht einen Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis.
- Besonders gefährliche Waffen (zB. Seriefeuerwaffen) dürfen nicht zu privaten Zwecken erworben und besessen werden.
Argumente dafür
- Mit diesen Massnahmen könnten Suizide verhindert werden.
- Das Drohpotential würde gesenkt und die Sicherheit erhöht.
- Jäger, Sammler und Sportschützen wären nicht tangiert.
Argumente dagegen
- Das geltende Waffenrecht sei streng genug und wurde kürzlich revidiert.
- In einem Milizsystem müssen die Bürger über Waffen verfügen.
- Der geringe Nutzen rechtfertige nicht die hohen Kosten.
Ein «Ja» empfehlen:
SP und Grüne
Ein «Nein» empfehlen:
Bundesrat und Parlament, FDP, CVP, SVP
Interview mit dem Kriminalpsychologen Jérôme Endrass
Lesen Sie zum Thema auch: «Was kann verhindert werden?»
Weitere Infos
- Website des Initiativkomitees: www.schutz-vor-waffengewalt.ch
- Website der Gegner: www.waffeninitiative-nein.ch
- Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartment: FAQ zum Thema Waffen
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