Bancomat-Gebühren
Deiss schafft Klarheit
Der Geldbezug bei Bancomaten ist nicht (mehr) gratis, wenn man sich an einem Gerät bedient, dass nicht von der eigenen Bank aufgestellt wurde. Nun sollen die Banken deklarieren, wie viel der Bezug kostet, was sie jedoch ungern tun.
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Endlich gibts mehr Durchblick am Bancomaten. Bis Ende Jahr müssen alle Automaten so umgerüstet werden, dass am Bildschirm auf allfällige Gebühren für den Geldbezug hingewiesen wird. Dies ist meist dann der Fall, wenn man mit der Karte bei einer Fremdbank Geld abhebt. Damit hat sich Bundesrat Joseph Deiss gegen die Banken durchgesetzt, die sich nur widerwillig dieser Anschreibepflicht unterziehen (siehe Artikel zum Thema: «Bancomat: Den Ärger gibts gratis»). Der ehemalige Preisüberwacher Deiss möchte noch weiter gehen: In einem zweiten Schritt sollen die Automaten so angepasst werden, dass die exakte Gebühr in Franken und Rappen auf dem Display erscheint, heisst es aus dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Vorerst genügt noch ein allgemeiner Hinweis. Deiss’ Departement forderte die Banken zum Handeln auf, nachdem sich die Stiftung für Konsumentenschutz im November beim Volkswirtschaftsminister über den Gebührenwirrwarr beklagt hatte.
© Beobachter Ausgabe 13 vom 24. Jun 2004 - Alle Rechte vorbehalten







