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Gewinnversprechen

Der Preis stand auf dem Spiel

Mitarbeit:
  • Doris Huber
Ausgabe:
1/02

«Was wird hier gespielt?», fragte sich ein Kantonsschüler, nachdem er monatelang vergeblich auf ein gewonnenes Computerspiel gewartet hatte. Schliesslich traf der Preis doch noch bei ihm ein – dank dem Beobachter.

«Habe ich eine Chance, meinen Preis noch zu bekommen?», fragte der Kantonsschüler Mathias Kohler den Beobachter, nachdem er nicht mehr weiterwusste. Er hatte beim E-Mail-Adressenanbieter Anymail.ch in Zürich an einem Geschicklichkeitswettbewerb teilgenommen und es auf den zehnten Rang geschafft. Der Preis: ein Computerspiel.

 

Dieses aber wollte nicht eintreffen. Auch Nachfragen per E-Mail und Telefon halfen nicht weiter: Vier Monate nach der «herzlichen Gratulation» von Anymail.ch wartete Mathias Kohler noch immer auf seinen Gewinn. Da hakte der Beobachter mit einem Brief nach. Anymail.ch reagierte rasch: «Herr Kohler reklamiert mit Recht den gewonnenen Preis.» Die Computerspiele hätten wegen Lieferproblemen noch nicht zugestellt werden können. Die Firma bedauerte die Verzögerung und sicherte zu: «Falls wir die Spiele bis Monatsende nicht erhalten, werden wir die Gewinner mit einem gleichwertigen Ersatzpreis beliefern.»

 

Einen Monat später konnte Mathias Kohler seinen Preis aus dem Briefkasten ziehen. Erfreut mailte er dem Beobachter: «Für mich ist die Sache nun geregelt. Ohne Ihre Hilfe hätte ich das wohl nie oder nicht so schnell erreicht.»

 

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© Beobachter Ausgabe 1 vom 11. Jan 2002 - Alle Rechte vorbehalten

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