Laserdrucker
HP treibts bunt
Laserdrucker gelten als wirtschaftlich im Betrieb. HP verkauft nun ein Model besonders günstig - nur kostet der Ersatztoner beinahe doppelt soviel wie das Gerät.
Der stete Preiszerfall bei Elektronikgeräten freut das Portemonnaie des Technikfreundes: Was früher Tausende von Franken kostete, ist heute oft für wenige hundert zu haben. Dies gilt auch für Farblaserdrucker, die im Gegensatz zu ihren tintenbasierten, billigeren Geschwistern den Vorteil haben, wischfeste Drucke zu fabrizieren.
So ist denn so mancher Computerbesitzer entzückt darüber, dass Media Markt derzeit den Laserdrucker CLJ 2550 der Marke Hewlett-Packard (HP) für 349 Franken anbietet. Wer schlau ist, besorgt sich dazu auch gleich einen Vorrat an passenden Patronen – schliesslich handelt es sich beim Aktionsdrucker um ein Auslaufmodell.
Doch das böse Erwachen folgt an der Kasse: Ein Satz Patronen – drei Grundfarben sowie eine Kartusche für Schwarz – kostet im Discounthandel bis zu 636 Franken. Statt der Patronen einen zweiten Drucker zu erstehen, wäre also billiger.
«Kunden, die diesen Drucker kaufen, drucken im Normalfall deutlich weniger als die durchschnittlichen zehn Farbseiten pro Woche», meint HP-Pressesprecher Beat Welte dazu. Dies bedeute, dass die Benutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit vor allem schwarzen Toner nachrüsten müssten. Zudem reiche der Toner bei durchschnittlicher Benutzung für vier Jahre.
© Beobachter Ausgabe 23 vom 10. Nov 2005 - Alle Rechte vorbehalten







