Riskanter Alltag: Wo ist das Todesrisiko am höchsten?
Sehr hohes Todesrisiko (über 50 Todesfälle pro 100000 Einwohner und Jahr):
- Lungenkrebs bei Männern als Folge des Rauchens
- Unfälle und Gewalteinwirkung bei Männern
- chronischer Medikamentenmissbrauch (Männer und Frauen)
- chronischer Alkoholmissbrauch (Männer und Frauen)
- Sturzunfall (Männer und Frauen über 85 Jahre)
- Herzinfarkt/Herzkrankheiten (Männer über 45)
Hohes Todesrisiko (30 bis 50 Todesfälle pro 100000 Einwohner und Jahr):
- Lungenkrebs bei Frauen als Folge des Rauchens
- Personenwagenlenker (20- bis 24-jährig)
- Motorradfahrer (20- bis 24-jährig)
- Helikopterfliegen
- Diabetes
- Selbsttötung (Männer über 45 Jahre)
Mittelhohes Todesrisiko
(zehn bis 30 Todesfälle
pro 100000 Einwohner und Jahr):
- Aids (Männer zwischen 15 und 44)
- Selbsttötung (Männer über 15)
- Selbsttötung (Frauen über 45)
- regelmässiger Medikamentenkonsum*
- Traktorunfall
- Skitourenfahren
*unter der Annahme, dass bei einem regelmässigen Konsum
die Gefahr besteht, in schwerem Mass süchtig zu werden
Kleines Todesrisiko (drei bis zehn Todesfälle pro 100000 Einwohner und Jahr):
- Fussgänger (Männer und Frauen über 60 Jahre)
- Personenwagenlenkerinnen (20- bis 24-jährig)
- Ertrinken (ein- bis vierjährige Kinder)
- Schlauchbootfahren
- Aids (alle Männer)
- Aids (Frauen zwischen 15 und 44)
Sehr kleines Todesrisiko
(0,3 bis drei Todesfälle
pro 100000 Einwohner und Jahr):
- Mitfahrende in Personenwagen (alle)
- Fahrradlenker (alle)
- Pistenskifahren
- Pilzvergiftung
- Aids (alle Frauen)
- Grippe
© Beobachter Ausgabe 9 vom 27. Apr 2001 - Alle Rechte vorbehalten







