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Strategien für die Eltern

Ausgabe:
18/03

Gelassen bleiben: Vermeiden Sie eine allzu rigide Haltung

gegenüber den Forderungen Ihrer Kinder – sonst werden

die Wünsche nur noch interessanter.

Werte definieren: Überdenken Sie Ihr eigenes Konsumverhalten

(Frustkäufe, Beeinflussung durch die Werbung). Definieren

Sie, welche Werte in Ihrer Familie zählen sollen.

Nutzen abwägen: Überlegen Sie sich, was die Erfüllung

der Kinderwünsche tatsächlich bringt. Kinder sind

bei ihren Kameraden nicht automatisch beliebt, nur weil sie

die richtigen Kleider tragen.

Kompromisse suchen: Das Kind übernimmt einen Teil

der Kosten selbst – oder es muss zumindest bis Weihnachten

warten, bis sein Wunsch erfüllt wird.

Konsequent bleiben: Wenn Sie sich für ein Nein entschieden

haben, bleiben Sie dabei. Zeigen Sie Ihren Kindern, dass auch

Sie selbst nicht alles haben können.

TV-Werbespots analysieren: Kann man mit dem Müesliriegel

wirklich besser Skateboard fahren? Ist die Zufriedenheit der

Werbefamilie tatsächlich auf das beworbene Produkt zurückzuführen?

Je früher Kinder kritische Fragen zum Umgang der Werbung

mit der Wahrheit stellen, desto rascher entwickeln sie ein

rationales Verhältnis zu den beworbenen Produkten.

© Beobachter Ausgabe 18 vom 05. Sep 2003 - Alle Rechte vorbehalten

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