Strategien für die Eltern
Gelassen bleiben: Vermeiden Sie eine allzu rigide Haltung
gegenüber den Forderungen Ihrer Kinder sonst werden
die Wünsche nur noch interessanter.
Werte definieren: Überdenken Sie Ihr eigenes Konsumverhalten
(Frustkäufe, Beeinflussung durch die Werbung). Definieren
Sie, welche Werte in Ihrer Familie zählen sollen.
Nutzen abwägen: Überlegen Sie sich, was die Erfüllung
der Kinderwünsche tatsächlich bringt. Kinder sind
bei ihren Kameraden nicht automatisch beliebt, nur weil sie
die richtigen Kleider tragen.
Kompromisse suchen: Das Kind übernimmt einen Teil
der Kosten selbst oder es muss zumindest bis Weihnachten
warten, bis sein Wunsch erfüllt wird.
Konsequent bleiben: Wenn Sie sich für ein Nein entschieden
haben, bleiben Sie dabei. Zeigen Sie Ihren Kindern, dass auch
Sie selbst nicht alles haben können.
TV-Werbespots analysieren: Kann man mit dem Müesliriegel
wirklich besser Skateboard fahren? Ist die Zufriedenheit der
Werbefamilie tatsächlich auf das beworbene Produkt zurückzuführen?
Je früher Kinder kritische Fragen zum Umgang der Werbung
mit der Wahrheit stellen, desto rascher entwickeln sie ein
rationales Verhältnis zu den beworbenen Produkten.
© Beobachter Ausgabe 18 vom 05. Sep 2003 - Alle Rechte vorbehalten







