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Versandhandel

Allzu sendungsbewusst

Mitarbeit:
  • Doris Huber
Ausgabe:
13/03

Zu Unrecht haben ein Versandhaus und eine Inkassofirma Margrit Widmer mit Mahnungen überhäuft. Der Beobachter konnte helfen.

Margrit Widmer staunte nicht schlecht, als sie vom Versandhaus Biotal in Uster ein Paket und eine Rechnung über Fr. 62.35 erhielt – denn sie hatte nichts bestellt. Sofort forderte sie die Firma auf, das Paket abzuholen oder das Porto für die Rücksendung zu schicken. Doch statt Briefmarken schickte Biotal Mahnungen.

 

Dann erhielt Margrit Widmer eine Zahlungserinnerung der Eschenbacher Inkassofirma Intrum Justitia, die nun Fr. 118.25 forderte – fast das Doppelte des Werts der unbestellten Sendung. Margrit Widmer klärte auch Intrum umgehend über die Falschlieferung auf. Doch die Inkassofirma schickte erneut Mahnungen – ohne auf Widmers Intervention zu reagieren. In ihrer Bedrängnis wandte sich die Kundin schliesslich an den Beobachter.

 

Zuerst liess Intrum Justitia auch die Beobachter-Anfrage unbeantwortet, dann endlich – 12 Monate nach der falschen Zusendung – gab sie Bescheid: Es lasse sich kein Beleg für die Bestellung finden, deshalb werde der Fall abgeschlossen. Margrit Widmer atmet auf: «Ein Jahr lang belastete mich diese mühsame Geschichte, nun fällt mir ein Stein vom Herzen.»

 

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© Beobachter Ausgabe 13 vom 25. Jun 2003 - Alle Rechte vorbehalten

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