aktualisiert am 04. Aug 2010 11:42download-service.de
Rechnung für den Papierkorb
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Eine Zahlungsaufforderung, die vernichtete werden kann: 96 Euro verlangt die Firma Content4u für ihren Downloadservice.
Sie funktionieren stets nach demselben Muster: die ominösen Downloadseiten, mit versteckten Kostenfallen. Über einen Link oder eine Suchmaschine gelangt der Internetnutzer auf die besagten Seiten, dort werden einige Personendaten sowie die Anerkennung der allgemeinen Geschäftsbedingungen gefordert und schon kann es los gehen. Wenig später dann die Schockmeldung: Eine Rechnung von 100 Franken oder mehr.
Neuerdings versucht auch die deutsche Firma Content4u auf der Internetseite www.download-service.de ihr Glück mit dieser Strategie und fordert von ahnungslosen Internet-Benutzern eine Menge Geld. Ihre Taktik: Angstmacherei. «Zahlungsaufforderung» oder «letzte Mahnung» steht im Betreff. 96 Euro soll der Dienst für ein Jahr kosten, wobei die Mindestvertragsdauer zwei Jahre beträgt. In den allgemeinen Geschäftsbedingungen wird zwar auf sämtliche unangenehme Details, wie «Kündigung frühestens nach zwei Jahren möglich», «8 Euro pro Monat» und «durch Übersendung dieses Formular entsteht ein Vertrag», hingewiesen, im Anmeldeformular selbst, wird der Kunde allerdings nicht darauf hingewiesen.
Aus diesem Grund gilt: Kommen Sie der Zahlungsaufforderung keinesfalls nach. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte ein Schreiben verfassen, in dem die Firma auf die irreführenden und täuschenden Teilnahmebedingungen hingewiesen wird. Informieren Sie Content4u, dass Sie aus diesen Gründen den Vertrag anfechten und die Rechnungen nicht bezahlen werden. Mit grösster Wahrscheinlichkeit werden auch danach noch Zahlungsaufforderungen im Posteingang landen, diese können Sie dann allerdings getrost vernichten.
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© Beobachter Online 04. Aug 2010 - Alle Rechte vorbehalten
aktualisiert am 04. Aug 2010 11:42download-service.de
Rechnung für den Papierkorb
Eine Zahlungsaufforderung, die vernichtete werden kann: 96 Euro verlangt die Firma Content4u für ihren Downloadservice.
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Internetfallen: Wie schützt man sich?
(Ausgabe: 0/2010)
Sie funktionieren stets nach demselben Muster: die ominösen Downloadseiten, mit versteckten Kostenfallen. Über einen Link oder eine Suchmaschine gelangt der Internetnutzer auf die besagten Seiten, dort werden einige Personendaten sowie die Anerkennung der allgemeinen Geschäftsbedingungen gefordert und schon kann es los gehen. Wenig später dann die Schockmeldung: Eine Rechnung von 100 Franken oder mehr.
96 Euro pro Jahr
Neuerdings versucht auch die deutsche Firma Content4u auf der Internetseite www.download-service.de ihr Glück mit dieser Strategie und fordert von ahnungslosen Internet-Benutzern eine Menge Geld. Ihre Taktik: Angstmacherei. «Zahlungsaufforderung» oder «letzte Mahnung» steht im Betreff. 96 Euro soll der Dienst für ein Jahr kosten, wobei die Mindestvertragsdauer zwei Jahre beträgt. In den allgemeinen Geschäftsbedingungen wird zwar auf sämtliche unangenehme Details, wie «Kündigung frühestens nach zwei Jahren möglich», «8 Euro pro Monat» und «durch Übersendung dieses Formular entsteht ein Vertrag», hingewiesen, im Anmeldeformular selbst, wird der Kunde allerdings nicht darauf hingewiesen.
Keinesfalls bezahlen
Aus diesem Grund gilt: Kommen Sie der Zahlungsaufforderung keinesfalls nach. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte ein Schreiben verfassen, in dem die Firma auf die irreführenden und täuschenden Teilnahmebedingungen hingewiesen wird. Informieren Sie Content4u, dass Sie aus diesen Gründen den Vertrag anfechten und die Rechnungen nicht bezahlen werden. Mit grösster Wahrscheinlichkeit werden auch danach noch Zahlungsaufforderungen im Posteingang landen, diese können Sie dann allerdings getrost vernichten.
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