Kinder
Fit fürs Netz
Sind Kinder und Jugendliche im Internet unterwegs, stossen sie auf viel Wissenswertes - und anderes.
Sie sind nicht selten nur wenige Minuten online, bevor sie beim Chatten gefragt werden, ob sie Lust auf Sex haben. Wie die jungen Internet-User dann reagieren sollen, zeigt ihnen die Kantonspolizei Luzern auf der Webseite www.fit4chat.ch. Die interaktive Informationsplattform soll Kindern helfen, neben dem Reiz auch das Risiko des Chattens zu erkennen.
Die wichtigsten Punkte, die Kinder wissen müssen, wenn sie surfen:
- Niemals Namen, Adressen, Telefonnummern und Passwörter
im Netz bekanntgeben, auch nicht per E-Mail. - Keine Nicknames (Übernamen) verwenden, die Aufschluss über das Alter erlauben.
- Keine fremden Dateien annehmen.
- Es geht niemanden etwas an, ob man allein zu Hause ist oder nicht.
Wichtig für Eltern ist, dass sie:
- sich einen Einblick in die virtuelle Erlebniswelt ihrer Kinder verschaffen und selber auch chatten lernen;
- sich bewusst sind: Chaträume ersetzen keinen Babysitter, und der PC steht besser im Wohn- als im Kinderzimmer;
- kein Chatverbot aussprechen - sonst tun es die Kinder heimlich.
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© Beobachter Ausgabe 7 vom 28. Mär 2007 - Alle Rechte vorbehalten








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