Software
Gratis oder nicht?
Computerprogramme sind in der Regel nicht ganz billig. Doch im Internet wird auch kostenlose Software zur Verfügung gestellt.
Jede Software, die Sie aus dem Internet herunterladen, hat eine Lizenz. Diese informiert darüber, ob die jeweilige Software gratis verfügbar ist oder nicht. Die wichtigsten fünf kostenlosen Software-Lizenzen heissen Freeware, Shareware, Open Source, Adware und Demo.
Freeware heisst übersetzt «freie Ware». Diese Art von Software steht ohne Einschränkung kostenlos zur Verfügung. In einigen Fällen müssen Sie jedoch für den Download Ihre persönlichen Daten nennen. Seien Sie damit vorsichtig bei Anbietern, die Ihnen nicht absolut seriös erscheinen: Ihre Angaben könnten für unerwünschte Werbesendungen missbraucht werden.
Open-Source-Software ist in den meisten Fällen ebenfalls gratis (siehe Artikel zum Thema «Wie war das noch: Was ist Open Source?»). Zudem steht der Programmcode zur Weiterentwicklung der Software allen Interessierten gratis zur Verfügung.
Die kostenlose Adware hat einen gewichtigen Nachteil: Ad steht für Advertising, zu Deutsch Werbung. Das bedeutet, dass sich während der Nutzung der Software lästige Banner oder Pop-up-Fenster einblenden.
Shareware kostet zwar nichts, kann aber nur innerhalb eines gewissen Zeitraums eingesetzt werden; üblich sind 15 bis 30 Tage. Danach wird die Software entweder unbenutzbar, oder ein paar Funktionen lassen sich nicht mehr verwenden.
Ein Demoprogramm wiederum ist von Anfang an nur limitiert nutzbar. Das ist aber zum Beispiel praktisch, wenn man eine teure Software vor dem Kauf erst testen möchte.
Der Download von kostenpflichtiger Software startet erst nach Bezahlung mit Kreditkarte. Die Lizenz besagt unter anderem, wie oft und auf wie vielen Computern die Software installiert werden darf.
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© Beobachter Ausgabe 25 vom 05. Dez 2007 - Alle Rechte vorbehalten
