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Spam

Die intelligenten Filter

Text:
  • Reto Vogt
Ausgabe:
23/07

Die Anzahl unerwünschter Werbemails hat massiv zugenommen. Und sie sind gefährlicher geworden. So wehren Sie sich erfolgreich.

Selbst wenn eine Nachricht in Ihrem Postfach von einem scheinbar seriösen Absender wie einem Rechtsanwalt oder einem existierenden Online-Auktionshaus stammt, könnte sie nur eine lästige Spam-Mail sein. Im Gegensatz zu früher enthalten die nervigen E-Mails längst nicht mehr nur Produktwerbung. Immer häufiger befindet sich im Anhang eine Datei, die etwa als Rechnung getarnt ist. Sobald Sie diese Datei öffnen, schleust sich ein Virus auf Ihre Festplatte. Die verseuchte Datei spioniert beispielsweise Ihre Aktivitäten am Computer aus und gibt allenfalls Ihre Zugangsdaten fürs Online-Banking an Dritte weiter.

Was können Sie tun, wenn Sie solche E-Mails erhalten? Besonders wichtig: niemals den Anhang öffnen! Löschen Sie solche elektronischen Nachrichten umgehend und ungeöffnet. In der Schweiz ist zur Bekämpfung der Internetkriminalität die Meldestelle Kobik (www.kobik.ch) zuständig. Über das Webformular lässt sich ein derartiges Vergehen melden.

Um sich noch besser vor Spam zu schützen, können zusätzliche Filter auf dem PC installiert werden. Diese überprüfen die Nachrichten vor dem Eintreffen und filtern sie heraus, wenn sie von einem unseriösen Absender stammen oder wenn sie spezifische Schlagwörter enthalten. Diese Programme sind lernfähig. Das bedeutet: Je länger Sie einen Filter einsetzen, umso mehr Nachrichten werden korrekt als Spam eingestuft. Empfehlenswert sind vor allem der Spamihilator (www.spamihilator.com) oder der Spamfighter (www.spamfighter.com), wenn Sie mit Microsoft Outlook arbeiten. Beide Programme gibts kostenlos und in deutscher Sprache.

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© Beobachter Ausgabe 23 vom 07. Nov 2007 - Alle Rechte vorbehalten

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