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Viren
Wie fing alles an?
Bereits in den siebziger Jahren gab es erste Programme, die sich selbst replizierten und sich von einem Computer zum nächsten verbreiteten.
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Sie bewegten sich primär im Arpanet, dem Vorläufer des heutigen Internets. Bei befallenen Systemen erschien die folgende Nachricht auf dem Monitor: «I’m the creeper: catch me if you can.»
1982 veröffentlichte der 15-jährige Schüler Richard Skrenta den «Elk Cloner» für den Apple II. Wurde eine Diskette eingelegt, kopierte sich der Virus automatisch darauf und verbreitete sich so von Floppy Disk zu Floppy Disk. Er beeinträchtigte die Computerfunktion nicht, sondern zeigte lediglich bei jedem 50. Programmstart ein Gedicht an.
Als der erste sich selbständig verbreitende Internetwurm gilt der «Morris-Wurm». Er wurde 1988 von Robert Morris geschrieben und in Umlauf gebracht. Er nutzte verschiedene Sicherheitslücken in Unix-Systemen von Sun und breitete sich innerhalb von wenigen Stunden aus. Viele spätere Würmer nutzten die von Morris eingeführten Techniken.
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© Beobachter Ausgabe 1 vom 09. Jan 2008 - Alle Rechte vorbehalten
