Wie war das noch
Was meint der Begriff «Web 2.0»?
E-Mails versenden und sich im Netz informieren: So nutzten die meisten Menschen das Internet in der ersten Phase. Selber aktiv zu werden und das Netz mit Beiträgen zu bereichern trauten sich nur wenige zu.
Inzwischen sind die Anwendungen vielfältiger geworden. Mitmach-Enzyklopädien, Weblogs, Videoportale und Webalben werden rege benutzt. Auf solchen Sites ist der Nutzer nicht mehr nur passiv, sondern erstellt selbst Beiträge. In Webforen, Chats oder auf Dating-Sites suchen Menschen den Kontakt mit anderen und tauschen sich aus. Diese Kombination von Inhaltserstellung und Gemeinschaftsbildung wird allgemein mit dem Begriff «Web 2.0» umschrieben. Beste Beispiele dafür sind wikipedia.org, youtube.com oder flickr.com. Allerdings hat der Begriff auch viele Kritiker. Denn eine wirkliche technische Revolution ist bis anhin ausgeblieben. Vielmehr bezeichnet Web 2.0 die Kombination von Techniken, die bereits Ende der neunziger Jahre existierten, aber erst heute von der Masse benutzt werden.
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© Beobachter Ausgabe 18 vom 29. Aug 2007 - Alle Rechte vorbehalten
