Apotheken
Epineys Problemzone
Wer sich für seine Wehwehchen schämt, kauft die Medis gern anonym per Internet. Dabei offerieren auch Apotheken eine diskrete Lösung.

(Bild: Christian Lanz)
Lieber Sven Epiney,
kürzlich vertrauten Sie der «Schweizer Illustrierten» an, dass Sie eine Apotheke mit Süssholz und Traubenzucker verlassen, wenn Sie mit «Grüezi Herr Epiney, wie gehts?» begrüsst werden - obwohl Sie eigentlich Hämorrhoidensalbe und Fusspilzlotion kaufen wollten. Zu dumm, dass mit Traubenzucker Hämorrhoiden nicht behandelt werden können und dass das Raspeln von Süssholz keinen Fusspilz zum Verschwinden bringt. Wie verschaffen Sie sich denn Linderung? Mit Hausmitteln? Oder bestellen Sie Medikamente per Mausklick im Netz?
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Empfehlenswerter als eine Internetbestellung ist die Beratung in der Apotheke. Bitten Sie doch einfach um ein Gespräch unter vier Augen in einem separaten Raum. Hab ich auch schon gemacht, wenn mir meine Wehwehchen etwas peinlich waren.
Liebe Grüsse,
Walter Noser
Buchtipp
Ruth Jahn: «Rezeptfrei gesund mit Schweizer Hausmitteln», 336 Seiten, gebunden; Beobachter-Buchverlag
© Beobachter Ausgabe 3 vom 06. Feb 2008 - Alle Rechte vorbehalten

