Internet
Google entfernt die Kundenfalle
- Text:
- Ausgabe:
- 5/11
Google unterscheidet wieder zwischen Franken und Rappen, nachdem verschiedene Kunden in eine Kostenfalle getappt sind.
Google hatte den hierzulande üblichen Punkt als Trennzeichen zwischen Franken und Rappen ignoriert und so seine Einnahmen von Kleinbetrieben verhundertfacht. Der Beobachter berichtete über einen Handyladen in Liestal und eine Bisiker Parkettpflegefirma, denen das widerfahren war (siehe Artikel zum Thema).
Mit sogenannter Adwords-Werbung, die sich gezielt bei bestimmten Suchbegriffen schalten lässt, hatten beide Firmen ein paar tausend Franken verloren. Und das nur, weil sie ihr Tagesbudget im Format «25.00» statt «25,00» Franken erfasst hatten. Der Parkettfirma hat Google nach monatelangem Hin und Her das Geld zurückgezahlt – in Raten. Eine Sprecherin verspricht jetzt: «In den letzten Wochen haben wir die Google-Adwords-Benutzeroberfläche in der Schweiz an die lokalen Gewohnheiten im Umgang mit Dezimalzahlen angepasst.» Kunden, die das Gefühl hätten, dass es Unstimmigkeiten gebe, könnten Google kontaktieren. Das hatte der Liestaler Handyladen Mobilcom bereits im Herbst getan – bis Redaktionsschluss allerdings hat Google der geprellten Kleinfirma noch keinen Rappen zurückgezahlt.
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© Beobachter Ausgabe 5 vom 03. Mär 2011 - Alle Rechte vorbehalten
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Google entfernt die Kundenfalle
Google unterscheidet wieder zwischen Franken und Rappen, nachdem verschiedene Kunden in eine Kostenfalle getappt sind.
Artikel zum Thema
Internetwerbung: Achtung, Google-Falle
(Ausgabe: 23/10)
Google hatte den hierzulande üblichen Punkt als Trennzeichen zwischen Franken und Rappen ignoriert und so seine Einnahmen von Kleinbetrieben verhundertfacht. Der Beobachter berichtete über einen Handyladen in Liestal und eine Bisiker Parkettpflegefirma, denen das widerfahren war (siehe Artikel zum Thema).
Mit sogenannter Adwords-Werbung, die sich gezielt bei bestimmten Suchbegriffen schalten lässt, hatten beide Firmen ein paar tausend Franken verloren. Und das nur, weil sie ihr Tagesbudget im Format «25.00» statt «25,00» Franken erfasst hatten. Der Parkettfirma hat Google nach monatelangem Hin und Her das Geld zurückgezahlt – in Raten. Eine Sprecherin verspricht jetzt: «In den letzten Wochen haben wir die Google-Adwords-Benutzeroberfläche in der Schweiz an die lokalen Gewohnheiten im Umgang mit Dezimalzahlen angepasst.» Kunden, die das Gefühl hätten, dass es Unstimmigkeiten gebe, könnten Google kontaktieren. Das hatte der Liestaler Handyladen Mobilcom bereits im Herbst getan – bis Redaktionsschluss allerdings hat Google der geprellten Kleinfirma noch keinen Rappen zurückgezahlt.
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