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Kinderfüsse

Da drückt der Hausschuh

Text:
  • Andrea Elmer
Ausgabe:
21/07

Wenn Kinderfüsse leiden: Finken sind oft kleiner als deklariert.

Sie hat sich bereits angekündigt, die kalte Jahreszeit. Höchste Eisenbahn also, die warmen Kleider und Schuhe hervorzuholen. Oder sich in den Geschäften nach neuen Sachen umzu­sehen. Die meisten Eltern sind dabei bereit, für die Schuhe ihrer Kinder tief in die Tasche zu greifen: echtes Leder, Fussbett, ideale Passform. Anders bei den Hausschuhen hier wird selten auf Qualität geachtet. Die Folge davon: Die Füsse leiden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Medizinischen Universität Wien, die 995 Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren untersuchte. Bei über 60 Prozent stellten die Experten eine Schrägstellung des grossen Zehs fest, oft eine Folge von zu kleinen Schuhen. Vor allem bei den Finken könne man sich nicht auf die Grössenangaben verlassen, sagen die Wissenschaftler: 97 Prozent seien bis zu zwei Nummern kleiner als deklariert; Grösse 30 ist also häufig nur Grösse 28. Um das passende Paar Schuhe zu finden, geben sie folgende Tipps:

  • Finken und auch Strassenschuhe sollten mindestens 12, maximal 17 Millimeter länger sein als die Füsse.

  • Beim Schuhkauf die Füsse und die Innenlänge der Schuhe messen.

  • Offene Finken sind besser als geschlossene. Und noch gesünder sind Antirutschsocken.

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© Beobachter Ausgabe 21 vom 10. Okt 2007 - Alle Rechte vorbehalten

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