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Medgate zu Gebärmutter

Impfung gegen Krebs?

Text:
  • Medgate Ärzteteam
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  • Archiv
Ausgabe:
4/07

Frage: Es soll einen Impfschutz gegen Gebärmutterkrebs geben. Kann ich meine zwölfjährige Tochter impfen lassen?

Ja. Es braucht drei Impfungen innerhalb von sechs Monaten. Die Kosten betragen rund 700 Franken, sie werden derzeit von den Krankenkassen nicht übernommen. Wesentliche Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Wie lange der Impfschutz anhält, ist ebenfalls unbekannt, Langzeitstudien fehlen noch. Die Impfung wird nicht nur von Gynäkologinnen und Gynäkologen durchgeführt, sondern auch in der haus- oder kinderärztlichen Praxis.

Gebärmutterhalskrebs tritt meist im Alter von 50 Jahren auf. Es ist die weltweit zweithäufigste Krebsart bei Frauen. Hauptverursacher sind Viren, die so genannten humanen Papillomaviren - kurz HPV. Sie werden bei praktisch allen Fällen von Gebärmutterhalskrebs angetroffen. Empfohlen wird die Impfung bei Mädchen im Alter von elf bis zwölf Jahren. Spezialisten sagen, Impfen mache auch bei 15-Jährigen noch Sinn, selbst wenn sie schon infiziert sind.

Grund: Die Impfung deckt mehrere Virenarten ab. So kann dennoch ein Teilschutz gegen weitere HPV erzielt werden. Einige Arten können auch Genitalwarzen verursachen, deren Behandlung langwierig und schmerzhaft ist. HPV ist hauptsächlich sexuell übertragbar; fast jedermann hat einmal Kontakt mit dem Virus.

 

Weitere Infos
www.swisscancer.ch


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© Beobachter Ausgabe 4 vom 14. Feb 2007 - Alle Rechte vorbehalten

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