Medgate zu Herzinfarkt
Kein Risiko für Frauen?
Frage an Medgate: Stimmt es, dass Frauen besser vor einem Herzinfarkt geschützt sind als Männer?
Frauen geniessen durch ihre Hormone bis zum Eintreten der Wechseljahre einen gewissen Schutz. Doch darauf ist nicht immer Verlass! Rauchen ist ein Risiko, besonders in Kombination mit der Antibabypille. Heftige, akut auftretende Rücken- und Brustschmerzen können auch bei einer Frau auf einen Herzinfarkt hinweisen. Dies ist ein Notfall - das verstopfte Herzkranzgefäss muss sofort operativ mit einem Katheter wieder durchgängig gemacht werden. Achtung: Oft haben Frauen nicht die gleichen Symptome wie Männer. Deshalb denkt eine Frau selbst beim Auftreten typischer Beschwerden nicht so schnell an einen Herzinfarkt. Häufig sind die Schmerzen schwächer oder nicht unbedingt über dem Herzen spürbar.
Besonders bei jüngeren Frauen werden Beschwerden im Brust- und Oberbauchbereich meist mit Erkrankungen wie Rheuma, Muskelverspannungen, blockierten Rippengelenken oder Darmbeschwerden verwechselt. Heimtückisch auch: Verengte Herzgefässe von Diabetikern können bei akutem Sauerstoffmangel des Herzmuskels oft keine Warnsignale in Form von Schmerzen mehr aussenden. Dieses Phänomen ist unter dem Namen «stumme Ischämie» (stiller Blutmangel) bekannt und gefürchtet. Die Zuckerkrankheit zerstört die Gefässnerven, und die koronare Herzkrankheit entwickelt sich unbemerkt. Die beste Prophylaxe ist das Behandeln der Risikofaktoren Nikotin, Übergewicht, Diabetes, Cholesterin und Bluthochdruck.
Besonders bei jüngeren Frauen werden Beschwerden im Brust- und Oberbauchbereich meist mit Erkrankungen wie Rheuma, Muskelverspannungen, blockierten Rippengelenken oder Darmbeschwerden verwechselt. Heimtückisch auch: Verengte Herzgefässe von Diabetikern können bei akutem Sauerstoffmangel des Herzmuskels oft keine Warnsignale in Form von Schmerzen mehr aussenden. Dieses Phänomen ist unter dem Namen «stumme Ischämie» (stiller Blutmangel) bekannt und gefürchtet. Die Zuckerkrankheit zerstört die Gefässnerven, und die koronare Herzkrankheit entwickelt sich unbemerkt. Die beste Prophylaxe ist das Behandeln der Risikofaktoren Nikotin, Übergewicht, Diabetes, Cholesterin und Bluthochdruck.
Weitere Infos
Informationen zu Herzkrankheiten unter www.swissheart.ch
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© Beobachter Ausgabe 8 vom 11. Apr 2007 - Alle Rechte vorbehalten
