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SOS Beobachter

Über 500'000 Franken gespendet

Text:
  • Edith Lier
Ausgabe:
26/07

Mehr als eine halbe Million Franken gingen seit dem Spendenaufruf der Stiftung SOS Beobachter vor vier Wochen bei uns ein.

Bei der professionellen Koordinationsstelle von SOS Beobachter ist das Geld in guten Händen. Die Kriterien sind in den Statuten der Stiftung klar umrissen: Berücksichtigt werden Menschen, die durch einen Schicksalsschlag und ohne eigenes Verschulden in eine Notlage gerieten. Mit einem einmaligen Unterstützungsbeitrag sollen sie wieder Boden unter den Füssen gewinnen. Ein Zustupf an die Ausbildung kann einem jungen Menschen neuen Lebensmut schenken, die Haushalthilfe kann die prekäre Situation einer Alleinerziehenden entschärfen.

Jeder Franken kommt ungeschmälert Bedürftigen zugute, weil der Beobachter die administrativen Kosten trägt. Das hat eine Familie mit drei Kindern aus dem Kanton Zug bewogen, dieses Jahr fast ganz auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten und stattdessen mit 240 Franken Menschen in bescheidenen Verhältnissen unter die Arme zu greifen. Und ein Ehepaar aus dem Kanton Bern bedankte sich mit 600 Franken «für die gerechte Verteilung der Spenden». Damit ist die Not nicht aus der Welt geschafft. Aber mehr als 2'000 Menschen können dank Ihrem Beitrag auch nächstes Jahr wieder Hoffnung schöpfen. Die Aktion läuft weiter (Postkonto 80-70-2, www.sosbeobachter.ch).

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© Beobachter Ausgabe 26 vom 19. Dez 2007 - Alle Rechte vorbehalten

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