Genuss

Lernbare Kunst

Ausgabe:
23/03

Herausfinden, was einen entspannt – und dann dosiert einsetzen.

 

Die Zürcher Psychologin Ulrike Zöllner nennt in ihrem Buch «Die ganz andere Art, sich etwas Gutes zu tun» folgende Regeln fürs Geniessen:

 


  • Genuss ist individuell: Ich weiss, was mir Genuss verschafft, und erweitere diese Kenntnisse täglich.

  • Genuss ist aktiv: Ich bin mit allen Sinnen am Genuss beteiligt.

  • Genuss braucht Zeit: Ich plane so, dass ich auch für ungeplante Genüsse Zeit habe.

  • Genuss ist ungeteilt: Ich kann nie mehrere Dinge gleichzeitig geniessen.

  • Genuss ist lernbar: Ich arbeite daran, meine Genussfähigkeit zu entwickeln und zu differenzieren.

  • Genuss braucht Pausen: Ich geniesse nicht fortwährend, sondern nur hin und wieder.

  • Genuss ist alltäglich: Ich benötige keine besonderen Objekte, Ereignisse oder Umstände, damit ich geniessen kann; mein Alltag bietet genug Möglichkeiten zum Genuss.

  • Genuss braucht Spannung: Ich schiebe den Genuss auf und geniesse die Vorfreude.

© Beobachter Ausgabe 23 vom 13. Nov 2003 - Alle Rechte vorbehalten


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