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PRIX COURAGE 2009 - DIE PREISTRÄGER
Pressemitteilung Prix Courage 2009 (Deutsch)
Pressemitteilung Prix Courage 2009 (Französisch)
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Fotos: Beobachter/Christian Schnur
Prix Courage 2009: Die sieben Nominierten stehen fest
Beobachter-Preis für mutige Taten wird am 11. September verliehen.
Zürich, 19. August 2009 – Die sieben Nominierungen für den Prix Courage des Beobachters stehen fest. Sie kommen aus verschiedenen Regionen der Schweiz, zwei von ihnen aus der Westschweiz. Eine Jury unter der Leitung des Schriftstellers Franz Hohler wählt nun den Gewinner oder die Gewinnerin. Wer den Publikumspreis erhält, bestimmen die Beobachter Leserinnen und Leser in den kommenden Wochen. Die Preise werden vom Beobachter am Freitag, 11. September, im Zunfthaus zum Rüden in Zürich, verliehen.
Für den mit 25’000 Franken dotierten Prix Courage und den mit 10'000 Franken dotierten Publikumspreis sind folgende Kandidatinnen und Kandidaten nominiert:
Nathalie Mack, 8400 Winterthur
Die 23-Jährige eilte nachts ohne zu zögern einer jungen Frau zu Hilfe, die von einem Mann überfallen wurde. Beherzt schlug die angehende Pflegefachfrau den Täter in die Flucht und trug dazu bei, dass dieser kurz darauf gefasst werden konnte.
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Damiano Saitta, 4533 Riedholz SO
Der sportliche 14-Jährige sprang an einem schönen Junitag in die reissende Aare und rettete ein Mädchen vor dem Ertrinken. Die Mutter der 10-Jährigen hatte zuvor vergeblich versucht, ihr Kind aus dem Wasser zu ziehen.
Marisa Pralong (43), 1201 Genf
Die ehemalige Manor-Verkäuferin engagierte sich gegen eine weitere Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten während der Weihnachtszeit und berichtete der Presse von den Arbeitsbedingungen im Warenhaus. Ihr wurde deshalb gekündigt.
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Zoran Vasic (36), 8600 Dübendorf
Der zweifache Familienvater und Automatikfachmann rettete auf der A1 kurz vor Winterthur einen Verunfallten aus einem brennenden Auto. Dabei begab er sich selbst in akute Gefahr und zog sich Schnittverletzungen an den Händen zu.
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Bettina Ecklin, 8708 Männedorf
Die Juristin und Ex-Mitarbeiterin im Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (AWA) ging dem Verdacht nach, dass der ehemalige Schauspielhausdirektor Matthias Hartmann sein Kindermädchen illegal beschäftige. Sie machte Meldung wegen Schwarzarbeit. Als höchste Stellen zugunsten von Hartmann intervenierten, reichte sie Strafanzeige gegen die Leitung des AWA ein und kündigte Ihre stelle.
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Marie-Rose Genoud, 1950 Sion
Die im Kloster Sitten wohnhafte 70-Jährige Ordensschwester kämpfte über zehn Jahre gegen den Walliser Amtsschimmel, der Asylbewerbern zu Unrecht Geld abknöpfte. Sie zog bis vor Bundesgericht und bekam 2008 Recht.
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Calista Gabriela Fischer, 8057 Zürich
Die 46-jährige Lehmann-Geprellte gründete eine Selbsthilfegruppe, obwohl sie fürchtete, von der Credit Suisse eingeklagt zu werden. Gemeinsam mit anderen Betroffenen kämpfte sie für Entschädigungsleistungen seitens der Grossbank.
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Der Beobachter-Preis für mutige Taten
Der Prix Courage des Beobachters wird seit 1997 verliehen. Er zeichnet besonders charaktervolle und mutige Frauen und Männer aus, die bei Fehlverhalten und Übergriffen couragiert eingreifen, die eigene Risiken oder Nachteile in Kauf nehmen, um Menschen zu Hilfe zu eilen, oder die sich selbstlos für eine offene, solidarische und gerechte Schweiz einsetzen – die «Heldinnen» und «Helden» des Alltags. Die TV-Direktorin Ingrid Deltenre sagt: «Gerechtigkeit, Respekt und Anteilnahme sind wichtige gesellschaftliche Werte, die unser Leben erst lebenswert machen.» Der Prix Courage besteht aus einem Jurypreis und einem Publikumspreis.
Der Jurypreis
Eine unabhängige Jury – ehemalige Prix Courage-Preisträger unter dem Präsidium von Franz Hohler – bestimmt aus dem Kreis der Nominierten die Gewinnerin oder den Gewinner des Prix Courage. Der Preis der Jury ist mit 25’000 Franken dotiert. Der diesjährigen Jury gehören folgende Persönlichkeiten an:
- Franz Hohler (Jurypräsident)
- Anita Chaaban (Mitinitiantin der Verwahrungsinitative)
- Marcus Levy (rettete als Helipilot Menschen aus einer Schlammlawine)
- Ruth Ramstein (setzte sich gegen sexuelle Übergriffe ein)
- Prof. Dr. Chr. Sauter (deckte Titelbetrug an der Uni Zürich auf)
Der Publikumspreis
Beim Prix Courage reden auch die Leserinnen und Leser des Beobachters mit. Sie bestimmen, welche der nominierten Persönlichkeiten oder Organisationen den mit 10’000 Franken dotierten Publikumspreis erhält.
Weitere Informationen über den Prix Courage und die Nominierungen erhalten Sie bei:
Redaktion Beobachter
Axel Springer Schweiz AG
Balz Hosang
8021 Zürich
Tel. 043 444 52 52
balz.hosang@who-needs-spam.beobachter.ch
Für Gespräche und Interviews wenden Sie sich bitte an:
nordend
Jürg Unternährer
Seefeldstrasse 198
8008 Zürich
Tel. 044 380 34 80
juerg.unternaehrer@who-needs-spam.nordend.ch
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