Ökologie ist ein soziales Anliegen. Kein Wunder, nutzen Umweltorganisationen soziale Netzwerke im Internet.
UmverkehR etwa schickte unlängst als Ölsardinen verkleidete Aktivisten in überfüllte Züge und veröffentlichte Videos der Aktionen auf Youtube und Facebook. Auch Greenpeace nutzt Facebook und Twitter. Bei Lovepeace etwa kann man an Weltverbesserungsaktionen teilnehmen und Freunde finden. Die Facebook-Freunde lassen sich allerdings leichter für Partys als für Ökothemen begeistern: Die Applikation «iChange» nutzten bisher monatlich gerade mal rund 200 User.
Auch der WWF hat ein Facebook-Experiment gestartet: «Face One Planet» will spielerisch zur Verkleinerung des ökologischen Fussabdrucks anregen, der bei uns Schweizern bei 2,4 liegt. Das heisst: Würden alle so leben wie wir, bräuchten wir 2,4 Erden.
Die Facebook-Applikation belohnt Aktionen zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs mit Punkten. Diese lassen sich etwa beim Spiel «Light Bulb Twister» gewinnen, in dem man durch Schrauben mit der Computermaus virtuell Glühbirnen durch Sparlampen ersetzt.
Die Aktionen sollen aber auch ins reale Leben übergreifen. Etwa indem man Facebook-Freunde zum vegetarischen «Panda-Menü» einlädt. Da sie sich direkt auf den Footprint auswirken, gibts für reale Aktionen besonders viele Punkte: Je mehr jemand sammelt, desto kleiner wird sein Fussabdruck – und desto reiner sein Gewissen.
Net-Community
Ökologie und die digitale Spasskultur
Ökologie ist ein soziales Anliegen. Kein Wunder, nutzen Umweltorganisationen soziale Netzwerke im Internet.
Ölsardine vor Zug: Dank Youtube ist Protest keine Eintagsfliege.
UmverkehR etwa schickte unlängst als Ölsardinen verkleidete Aktivisten in überfüllte Züge und veröffentlichte Videos der Aktionen auf Youtube und Facebook. Auch Greenpeace nutzt Facebook und Twitter. Bei Lovepeace etwa kann man an Weltverbesserungsaktionen teilnehmen und Freunde finden. Die Facebook-Freunde lassen sich allerdings leichter für Partys als für Ökothemen begeistern: Die Applikation «iChange» nutzten bisher monatlich gerade mal rund 200 User.
Auch der WWF hat ein Facebook-Experiment gestartet: «Face One Planet» will spielerisch zur Verkleinerung des ökologischen Fussabdrucks anregen, der bei uns Schweizern bei 2,4 liegt. Das heisst: Würden alle so leben wie wir, bräuchten wir 2,4 Erden.
Die Facebook-Applikation belohnt Aktionen zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs mit Punkten. Diese lassen sich etwa beim Spiel «Light Bulb Twister» gewinnen, in dem man durch Schrauben mit der Computermaus virtuell Glühbirnen durch Sparlampen ersetzt.
Die Aktionen sollen aber auch ins reale Leben übergreifen. Etwa indem man Facebook-Freunde zum vegetarischen «Panda-Menü» einlädt. Da sie sich direkt auf den Footprint auswirken, gibts für reale Aktionen besonders viele Punkte: Je mehr jemand sammelt, desto kleiner wird sein Fussabdruck – und desto reiner sein Gewissen.
Weitere Infos
http://apps.facebook.com/faceoneplanet/
http://apps.facebook.com/greenpeace-ichange/
http://lovepeace.ch
http://umverkehr.ch
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© BeobachterNatur Ausgabe 18 vom 02. Sep 2009 - Alle Rechte vorbehalten