aktualisiert am 20. Mai 2010 15:26Tag der Biodiversität

Ein Trauertag für die Schweiz

Am Samstag, 22. Mai, ist der internationale Tag der Biodiversität – eigentlich ein Trauertag: Denn vier von zehn untersuchten Tierarten in der Schweiz sind heute vom Aussterben bedroht.

Die grosse Ölpest im Golf von Mexiko bedroht Tausende von Tieren. In der Schweiz sorgt kein solches Ereignis für Schlagzeilen, trotzdem geht auch hierzulande die Naturvielfalt zurück mit ebenso dramatischen Konsequenzen: Ob Lachs, Fischotter oder Rotkopfwürger – einst waren sie weit verbreitet, heute gelten sie als ausgestorben. Und das sind nur drei von 224 Tier- und Pflanzenarten, die in den letzten 150 Jahren in unserem Land verschwunden sind.

Der WWF hat im Jahr der Biodiversität gemeinsam mit weiteren Organisationen und Firmen eine grosse Kampagne lanciert. Das Ziel: Private, Gemeinden, Landwirte, Schulen und Unternehmen realisieren gemeinsam möglichst viele Aktionen für eine vielfältige Natur. Wer ein Projekt umsetzt, kann sich für den WWF-Preis der Naturvielfalt bewerben, die gesamte Preissumme beträgt 50'000 Franken. Alles zum Wettbewerb und zur Mitmach-Kampagne unter: www.wwf.ch/biodiversität. (WWF)

WWF-Erlebniswochen

Europäische Sumpfschildkröten, Biber, Bartgeier und über 20 andere Tierarten stehen im Zentrum der WWF-Erlebniswochen im Sommer: Vom 12. bis 27. Juni gewähren alle kantonalen WWF-Sektionen der Schweiz in über 60 Exkursionen, Vorträgen und weiteren Aktionen Einblicke in die Biodiversität vor der eigenen Haustür. Mehr Informationen zu den WWF-Erlebniswochen finden Sie unter www.wwf.ch/erlebniswochen.

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