David Attenborough
«Wer an die Unschuld der Natur glaubt, wird gefressen»
Um die Natur zu schützen, müsse man sie kennen – doch immer mehr Menschen verlieren den Bezug zur Natur, erklärt Tierfilmer David Attenborough, der seit einem halben Jahrhundert aus den entlegensten Winkeln der Welt berichtet.
Amphibienwanderungen
Liebe verführt zu riskanten Reisen
In diesen Wochen wandern Millionen von Fröschen, Kröten und Molchen zu ihren Laichplätzen. Noch immer ist unklar, wie sich die Tiere orientieren. Bekannt ist, wie man sie vor dem Unfalltod auf den Strassen bewahren kann.
Tourismus
Schweizer Hilfsprojekt bedroht Python-Paradies
Mit Schweizer Steuergeldern wird auf der indonesischen Insel Flores ein Tourismusprojekt realisiert. Es soll der Bevölkerung ein Einkommen bieten und bezieht auch eine Pythonhöhle mit ein. Experten warnen: Wird die Höhle erschlossen, bedeutet dies das Aus für die Schlangen.
Naturgarten
Buntes Treiben rund ums Haus
Biodiversität ist keine Frage der Grösse, entscheidend sind die Rahmenbedingungen: Mit einfachsten Mitteln lässt sich der eigene Hausgarten in wertvollen Lebensraum für eine Vielzahl einheimischer Tier- und Pflanzenarten verwandeln.
Biodiversität
Pflanzenvielfalt dank Klimawandel
Der Klimawandel fördert die Artenvielfalt auf den Schweizer Alpengipfeln.
Gänsesäger
Immer mehr Abschüsse
Gänsesäger gelten unter Anglern als unliebsame Konkurrenten. Immer häufiger geben nun Kantone den streng geschützten Wasservogel zum Abschuss frei.
aktualisiert am 08.03.2010Tierschutz
Protest gegen Oscar-Ehre
Der Dokumentarfilm «Die Bucht» zeigt die Gnadenlosigkeit der japanischen Delfinjagd. An der diesjährigen Oscarverleihung wurde der Film in der Kategorie «Beste Dokumentation» ausgezeichnet - Japan protestiert.
aktualisiert am 06.02.2010Netz Natur
Jungfilmer auf der Pirsch
Naturtalente: Jugendliche haben Wildtiere gefilmt – im Gebirge, unter Wasser, in der Stadt.
Preisverleihung
Schweizer Jugend filmt... wilde Tiere!
Am «Jugend-Naturfilm Festival» waren Fische, Kröten, Schnecken und Spinnen die Besten!
Tierkommunikation
Meister der Verständigung
Kein Tier kommt ohne Kommunikation mit seinen Artgenossen aus. Partnersuche, Warnung vor Feinden, Hinweise auf Futterstellen oder Organisation der Gruppe – Verständigung ist überlebenswichtig. Und dafür hat die Natur höchst verblüffende Methoden hervorgebracht.
aktualisiert am 04.02.2010Vogelschutz
Vogel des Jahres: die Mehlschwalbe
Der Schweizer Vogelschutz SVS hat die Mehlschwalbe zum Vogel des Jahres 2010 gekürt. Mit dieser Wahl wirbt der Naturschutzverband für mehr Naturflächen im Siedlungsraum.
Mönchsgrasmücke
Vogelfutter kurbelt Evolution an
Evolution: Die Mönchsgrasmücke teilt sich derzeit in zwei Typen auf – weil die Briten gerne Vögel füttern.
Schnee- und Gletscherfloh
Ur-Insekt mit Frostschutz
Bei Winterwanderungen lohnt es sich, den vermeintlichen Russ auf der Schneeoberfläche genauer unter die Lupe zu nehmen: Er könnte sich als Gletscher- oder Schneeflohkolonie entpuppen.
aktualisiert am 21.01.2010Laichende Fische
Elektrizitätswerk lässt Fluss austrocknen
Das Elektrizitätswerk Zürich gibt sich in Hochglanzbroschüren gerne grün. In Graubünden lässt es einen Fluss austrocknen.
aktualisiert am 06.01.2010Tier des Jahres 2010
Der Titel geht an ein «pelziges Pollentaxi»
Pro Natura hat die Langhornbiene zum Tier des Jahres 2010 gewählt: Die «pelzigen Pollentaxis» zählen zu den rund 580 Wildbienenarten in der Schweiz. Die Wahl soll auf die Bedeutung dieser Millionen von kleinen Arbeiterinnen aufmerksam machen.
aktualisiert am 08.01.2010Tierische Filmstars
Tigerfamilie tapst in Kamerafalle
In freier Wildbahn leben nur noch rund 400 Sumatra-Tiger. Eine Tigerin mit Nachwuchs interessiert sich sehr für eine WWF-Beobachtungskamera, die diese Begegnung mitschneidet.
Biodiversität
Experten der Artenvielfalt sind eine bedrohte Art
Das Wissen über die heimischen Tier- und Pflanzenarten schwindet – an Universitäten, Schulen und in der Bevölkerung. Die Träger dieses Wissens, die Taxonomen, stemmen sich gegen den Trend. Doch sie werden selber immer weniger.
aktualisiert am 23.11.2009Forschung
Wundersame Tiefsee
Forscher entdeckten zu ihrem Erstaunen, dass mindestens 17'600 Spezies von der Dunkelheit bis zum Grund der Tiefsee vorkommen. Das ist auch für Medizin und Technik interessant.
aktualisiert am 27.11.2009Rotkehlchen
Saisoniers aus dem Norden
Das Rotkehlchen ist der einzige Vogel, der uns im Winter regelmässig mit seinem Gesang beglückt. Die melancholisch klingenden Vögel mit dem roten Latz stammen aus Nordeuropa. Sie sind viel zutraulicher als jene Rotkehlchen, die in unseren Gärten brüteten.
Rekordhalter
Leben am Limit
Kaum ein Ort unserer Welt ist zu unwirtlich, als dass ihn nicht Lebewesen besiedelt hätten. Doch wie schaffen es Tiere, in extremer Hitze oder Kälte zu bestehen? Welche Anpassungen haben sie im Lauf der Evolution befähigt, die höchsten Berge, die tiefsten Meeresgräben zu erobern?
Sahara
Wüstenspinne rollt in Windeseile Sanddünen hinauf
Der Berliner Forscher Ingo Rechenberg hat in der Sahara eine Spinne entdeckt, die sehr rasch fliehen kann – nicht laufend, sondern rollend.
Mesozoikum
Spuren im Stein
Wo Dinosaurier durchs Land zogen: Vor etwa 65 Millionen Jahren ausgestorben, sind die «schrecklichen Echsen» noch immer präsent. Überdauert haben versteinerte Knochen. Und Fussspuren, die sie im nassen Grund hinterlassen haben – wie jene von Lommiswil.
Augenzeuge
«Mir gefallen Nacktschnecken»
René Heim hat eine neue Tierart entdeckt. Zehn Jahre hat der 56-Jährige am Naturmuseum Luzern geforscht. Nun bringt ihm sein «Sarner Schnegel» wissenschaftliche Ehre.
aktualisiert am 17.09.2009Wildtiere
Steinadler brütet wieder im Jura
Vogelkundler sind begeistert: Erstmals seit über 150 Jahren wurde im Jura wieder ein Steinadler-Horst entdeckt. Der weiteren Ausbreitung scheint nichts im Wege zu stehen.
aktualisiert am 22.10.2009Artenvielfalt
37 neue Smaragd-Schutzgebiete
Das Bundesamt für Umwelt hat 37 Biotope in der Schweiz für die Aufnahme in das europäische Schutzgebietsnetzwerk Smaragd vorgeschlagen. Ziel des Netzwerks ist die Erhaltung von Lebensräumen und Arten.
Nachlese
Was treibt Kühe in den Tod?
28 Kühe finden im Berner Oberland ein tragisches Ende: Sie stürzen im steilen Gelände ab. Wieso? Da ist der «Rindermann» gefragt – die Kapazität in der Kuh-Verhaltensforschung.
aktualisiert am 07.09.2009Wolfsabschüsse
WWF und Pro Natura gehen vor Gericht
WWF und Pro Natura wollen die laufenden Wolfs-Abschussbewilligungen nicht hinnehmen. Die beiden Organisationen haben nun Rekurse eingereicht und wollen eine Revision des Wolfskonzepts erwirken.
Biber
Die Rückkehr der Öko-Ingenieure
Im Grossen Moos zwischen Murten- und Bielersee vermehren sich die Biber rasant. Ökologen schätzen die scheuen Baumeister als Segen für die Natur – Bauern dagegen beklagen sich über teure Schäden.
Unterwegs
Über Sumpf und Stein
Oberhalb von Sörenberg im Entlebuch befindet sich eine der faszinierendsten Moorlandschaften der Schweiz. Oberflächlich betrachtet. Tief unter der Erde erstreckt sich ein weitläufiges Höhlensystem. Unterwegs zwischen Orchideenfeldern und Tropfsteinen.
Tierhandel
Zweifelhafte Geschäfte mit exotischen Tieren
In Schweizer Tierhandlungen werden jährlich mehrere Millionen Zierfische verkauft. Auch der Handel mit Reptilien floriert – und wie bei den Zierfischen ist deren Herkunft oft nebulös.
Tumore
Krebs gefährdet wildlebende Tiere
Jeder fünfte Mensch stirbt an Krebs. Bei vielen Tieren, die in freier Wildbahn leben, liegt der Anteil an Tumorerkrankungen genauso hoch, haben Forscherinnen der Wildlife Conservation Society in New York herausgefunden.
aktualisiert am 31.08.2009Naturschutz
Die Schweiz erhält neun neue Naturpärke
Das Bundesamt für Umwelt hat neun Gesuche für neue Naturpärke gutgeheissen. Der Bund wird diese Pärke in Zukunft finanziell unterstützen.
aktualisiert am 16.07.2009Pflanzen
Selbstmord-Strategie sichert das Überleben
Weil Pflanzen nicht weglaufen können, haben sie andere Strategien der Selbstverteidigung entwickelt: Sie lassen von Krankheiten oder Fressfeinden befallene Teile einfach absterben.
aktualisiert am 01.07.2009Meeressäuger
Whale-Watching wäre lukrativer als Walfang
Wal-Beobachtungstouren bringen höhere finanzielle Gewinne als die Jagd auf die Meeressäuger. Trotzdem will Island die Fangquote weiter erhöhen, und Japan tötet jährlich noch immer über 1000 Wale «zu wissenschaftlichen Zwecken».
aktualisiert am 06.05.2009Artenvielfalt
Neue Froscharten – kaum entdeckt, schon bedroht
Bislang waren auf Madagaskar etwa 250 Froscharten bekannt. Doch ein internationales Forscherteam fand jetzt mindestens 130 weitere Arten – die schon bald wieder verschwunden sein könnten.
Bewaldung
Wilder Wald
Von toten Wäldern keine Spur. Rund 25 Jahre nach der grossen Angst vor dem «Waldsterben» gibt es keine Anzeichen dafür, dass unsere Forste in ihrer Existenz bedroht wären. Im Gegenteil: Die Waldflächen wachsen – und die Wälder werden wilder.
Baumkunde
Was grünt denn da?
Sehen Sie manchmal vor lauter Wald die Bäume nicht mehr? Dann schauen Sie doch mal genauer hin und lernen Sie die häufigsten Waldbäume der Schweiz besser kennen.
Waldsterben
Panikstimmung im Forst
Ein Vierteljahrhundert nach der grossen Angst vor dem «Waldsterben» steht fest: Der Schweizer Wald ist nicht gestorben – auch dank den damals ergriffenen Massnahmen.
Fischfang
Freispruch für die Wale
Japan begründete den Walfang jahrelang damit, dass die Wale die Fischbestände reduzieren würden. Stimmt nicht, sagt eine Studie.
Ameisen
Sex? Nein danke
Eine südamerikanische Ameisenart hält nichts von geschlechtlicher Fortpflanzung: Sie bringt nur weibliche Nachkommen hervor. Zur Überraschung der Wissenschaft sind die Ameisendamen mit dieser Strategie äusserst erfolgreich.
aktualisiert am 14.08.2009Ameisen-Parasiten
Pilz macht Ameisen zu Zombies
Die Taktik eines Ameisen-Parasiten könnte einem Horrorfilm entstammen: Der Pilz zwingt seine Opfer, eine Wanderung zu unternehmen und dort zu sterben, wo es ihm passt.
Darwins Nachfahren
Komische Vögel
Die Floreana-Spottdrossel soll leben: Darwins Ururenkel und die Uni Zürich wollen eine bedrohte Vogelart retten – bloss weil wir ihr die Evolutionstheorie verdanken.
aktualisiert am 03.04.2009Invasive Arten
Globalisierung bedroht Tiere und Pflanzen
Der wachsende Waren- und Personenverkehr bringt zunehmend blinde Passagiere mit: Fremde Tier- und Pflanzenarten, die nach Europa eingeschleppt wurden, verursachen bereits heute jedes Jahr Schäden in Höhe von rund 15 Milliarden Franken.
Exoten
Vom Menschen eingeführte Tierarten
Viele Tierarten wurden vom Menschen eingeschleppt. Sie können die Flora schädigen und es besteht Gefahr, dass heimische Tierarten in Bedrängnis geraten.
Vogelstimmen
Wer zwitschert denn da?
Erkennen Sie die tapferen Vögel, die den Winter über hier ausharren? Das Zwitscher-Quiz wird Ihre Vorfreude auf den Frühling beflügeln!
aktualisiert am 16.03.2009Klimawandel
Artenvielfalt muss bewahrt werden
Etliche Tier- und Pflanzenarten könnten wegen des Klimawandels aussterben – was auch für den Menschen drastische Folgen hätte. Im Vorfeld der Kopenhagener UN-Klimakonferenz sprachen Fachleute deshalb Empfehlungen für die Umweltpolitik aus.
Klimawandel
75 Prozent der europäischen Vögel bedroht
Eine neue Studie zeigt, dass der Klimawandel negative Auswirkungen auf den Grossteil der europäischen Vögel haben wird: Drei Viertel der Arten kommen voraussichtlich unter Druck.
Ozeane
Gefährlicher Lärmpegel
Nicht nur Schifffahrt und Ölbohrungen bringen die Akustik unter dem Meeresspiegel durcheinander – auch die Versauerung der Ozeane lässt den Lärmpegel im Wasser steigen. Sehr zum Leidwesen der Meeresbewohner.
Fischerei
Appetit auf Qualle?
Weil die Fischbestände weltweit zurückgehen, denken Forscher über Alternativen nach: Quallen und Plankton verfügen über gute Kalorienwerte und wichtige Spurenelemente. Geschmacklich überzeugen sie weniger.
Speisefische
Evolution im Eiltempo
Die Fischerei beschleunigt bei einigen Fischarten die Evolution. Experten warnen vor fatalen Folgen – auch für den Menschen.
aktualisiert am 05.02.2009Paläontologie
«Ausserordentlicher Fund»
US-Forscher konnten eine tierische Lebensform nachweisen, die wesentlich älter ist als alle bisherigen Tierfunde. Diese Schwämme lebten vor über 635 Millionen Jahren – Paläontologen sprechen von einer bedeutenden Entdeckung.
aktualisiert am 03.02.2009Forschung
Ewiges Leben
Während die Menschheit von der Unsterblichkeit nur träumt, ist sie für eine Miniqualle das Natürlichste der Welt: Wenn sie ein gewisses Alter erreicht hat, wird sie einfach wieder jung – und kopiert sich selbst dabei gleich hundertfach.
Bilderrätsel
Wer oder was bin ich?
Können Sie erraten, was sich in den Bildausschnitten verbirgt? Wenn es nicht auf den ersten Blick gelingt, helfen Ihnen vielleicht die Hinweise im Text.
Unterwegs
Bioreservat Zürich
Von wegen Einöde. In der Stadt spriesst das Leben zwischen Glas und Beton. In der Zürcher Innenstadt zum Beispiel leben doppelt so viele Arten wie auf dem Land.
Ausgeflogen
Das Stadtleben ist Spatzen zu wenig natürlich
Wer sich nur mit Fast Food ernährt, lebt ungesund. Das gilt auch für die Spatzen in den Städten.




























































