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      Bei den Pferden in Avenches

      Das Nationalgestüt in Avenches setzt sich für die Erhaltung des Freiberger Pferdes ein, der einzigen ursprünglich schweizerischen Pferde­rasse. Das Gestüt betreibt angewandte Forschung, stellt Zuchthengste und eine ­Samenbank zur Verfügung, ist aber auch eine Anlaufstelle für private Pferdehalter und bei Schulklassen als Ausflugsziel ­beliebt. Nun soll die Einrichtung Sparplänen des Bundes zum ­Opfer fallen.

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      Emma-Kunz-Grotte: Kraftort im Aargau

      Mitten im Mittelland befindet sich einer der angeblich stärksten Kraftorte der Schweiz: die Emma-Kunz-Grotte in den ­Römersteinbrüchen von Würenlos. Sie trägt den Namen der Heilpraktikerin und Künstlerin, die sie 1942 entdeckt hat. Um die «energetische Kraft» der Wunderhöhle zu spüren, ­pilgern noch heute vor allem Frauen aus aller Welt in den Aargau.

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      Most und Schnaps für den Steinkauz

      Der Herbst ist die Zeit des Mostens – auch im aargauischen Fricktal. Hier haben sich elf ­Bauern zusammengeschlossen, mit dem Ziel, nicht nur Biomost, gedörrte Pflaumen und Schnaps zu produzieren, sondern damit auch die Natur zu schützen. Ihr Obst stammt von Hochstammanlagen, die selte­nen Arten wie dem Steinkauz Lebensraum bieten. Doch vom Apfel bis zum Most ist es ein weiter Weg.

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Siebenschläfer

Unerwünschte Untermieter

Text:
  • Stefan Bachmann
Bild:
  • Blaž Šegula

Siebenschläfer ziehen ihre Jungen gerne in Häusern auf, was nachts manchmal zu Störungen führt. Was Sie in solchen Fällen tun können.

Siebenschläfer suchen sich manchmal ein Gebäude als Nest- und Schlafplatz aus. Besonders gerne bewohnen sie Tessiner Rustici, Scheunen oder Dachstöcke von Häusern am Waldrand. In Sommernächten kann es dann zu einigem Lärm kommen, etwa wenn die Tiere abends aufwachen oder wenn die Jungen miteinander spielen. Siebenschläfer sind sehr stimmfreudig: Sie quieken, pfeifen, zwitschern und murmeln.

Was ist zu tun, wenn man sich mit seinen lauten Untermietern nicht anfreunden möchte? Die Tiere zu vertreiben sollte man aus Rücksicht vor den Jungtieren im Nest nicht in der Zeit von Anfang Juni bis Ende August ins Auge fassen. Verwenden Sie nie Gift, da die Tiere dadurch qualvoll verenden. Möglich wäre hingegen eine Vergällung mit Räucherstäbchen, Pfeffer, Essig oder Katzenabwehrsprays.

Die Tiere einzufangen, ist eine weitere Möglichkeit. Wieder sollte dies entweder vor Juni oder dann nach August geschehen. Verwenden Sie nur Lebendfallen, welche die Tiere nicht töten, kontrollieren Sie diese regelmässig und bringen Sie die gefangenen Tiere in einen weit entfernten, unterholzreichen Wald. Ist der Wald näher als fünf Kilometer vom Haus entfernt, dürften die Siebenschläfer wohl schon in der nächsten Nacht zurück sein.

Siebenschläfer: Unerwünschte Untermieter

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